Bondora Erfahrungen

Finanzkrisen ereilen die Wirtschaft immer wieder. Um auch in schweren Zeiten finanziell flexibel zu bleiben, wurden in einem Studentenwohnheim in Estland intensive Überlegungen angestellt, wie genau man das ermöglichen könnte. Im Jahr 2008 war es dann soweit und der P2P-Anbieter Bondora war geboren. Der Gründer Pärtel Tomberg ebnete Privatpersonen somit den Weg zum passenden Kredit, egal wie schlecht es aktuell um das Branchenumfeld un die finanzielle Infrastruktur steht.

Im Vergleich zu Banken sind P2P-Plattformen nicht daran interessiert, ihre Bilanzen zu retten, sondern daran, Kredite zu vergeben. Das estländische Unternehmen Bondora gilt als eine der erfahrendsten Plattformen in ganz Europa. In den folgenden 10 Jahren nach der Gründung wurden Kredite in einer Gesamthöhe von über 120 Mio Euro vermittelt. Zudem konnten knapp 86.000 Anleger verzeichnet werden. Hinzu kommt eine Nettojahresrendite von durchschnittlich 11,6 % aus Investitionen.

Bondora Unternehmensportrait

LogoBondora
UnternehmenBondora Capital OÜ
AdresseA.H.Tammsaare tee 47, Tallinn 11316, Estland
Telefon+44 1568 630006
E-Mail[email protected]
Websitehttps://www.bondora.com/de

Die P2P-Plattform Bondora – ein Überblick

Nutzer von Bondora haben die Möglichkeit, in gewisse Projekte zu investieren. Es wird also kein Kredit im herkömmlichen Sinne vergeben, sondern regelmäßig Geld zur Verfügung gestellt. Läuft das Geschäft, in das investiert wurde, nicht so gut wie erwartet, kann der Kredit einfach wieder verkauft werden. Gleiches gilt, wenn der Anleger sein Geld bereits früher benötigt.

Wer mithilfe von Bondora einen Kredit aufnehmen möchte, muss korrekte Angaben über die eigene Persönlichkeit, den Berufsstand und auch die finanziellen Umstände machen. Auf Wunsch kann allerdings der Kontakt von Kreditgeber und –nehmer entfallen, was eine ehebliche Aufwands- und Zeitersparnis einbringt. Zudem ist eine breite Streuung möglich.

Das spricht für die Nutzung von Bondora

Wer bei Bondora investiert, muss keinerlei Gebühren zahlen. Auch der Aufwand wird minimiert, da die Investitionen automatisch getätigt werden.

Der Anleger hat die Möglichkeit, bei Bedarf den gesamten Darlehensstand oder nur einzelne Kredite zu verkaufen. Aktuell plant die Plattform ein Feature, das es ermöglicht, Investments an einen ausgewählten Anleger weiterzuverkaufen.

Angst vor ausbleibenden Zahlungen muss niemand haben. Zahlt der Kreditnehmer seine Raten nicht mehr, sorgt Bondora dafür, dass das geschuldete Geld eingetrieben wird.

Nachteile der Plattform

Trotz der vielen Vorteile von Bondora müssen auch ein paar Nachteile Erwähnung finden. Wer investiert, geht grundsätzlich große Risiken ein. Im Falle eines Totalausfalls muss der Nutzer selbst mit den Folgen zurechtkommen. Mithilfe der automatischen Streuung kann dieses Risiko allerdings minimiert werden.

Hinzu kommt, dass sämtliche Kredite unbesichert sind. Sollte also kein Geld mehr zu holen sein, obwohl noch gewisse Summen offen stehen, ist der Geldgeber vor finanziellen Schäden nicht abgesichert. Es können lediglich Einkommensnachweise des jeweiligen Kreditnehmers eingefordert werden. Sollten anhand dessen ein erhöhtes Risiko der Zahlungsunfähigkeit zu verzeichnen sein, kann die Finanzierung rechtzeitig beendet werden.

Zudem kann der Geldgeber nicht in ein selbst ausgewähltes Projekt investieren.

Bondora und andere P2P-Plattformen

Die Möglichkeit des Crowdlendings wird immer beliebter. Der Kreditnehmer kann so von Zahlungen verschiedener Investoren profitieren, während auch der Investor selbst nicht der einzige ist, der eine finanzielle Stütze liefert. Das vermittelt ein Gefühl von mehr Sicherheit, denn auch andere Geldgeber sitzen noch mit im Boot. Mit der Beliebtheit steigt auch die Anzahl der Plattformen, die genau das anbieten. Aber was macht Bondora anders und wodurch hebt sie der Anbieter aus der Masse ab?

Der Markt, den Bondora bedient, ist eingeschränkt und beläuft sich nur auf das Gründungsland Estland, Spanien und auch Finnland. Im Vergleich zu P2P-Ülattformen wie Auxmoney, die ausschließlich auf deutschem Boden tätig sind, ist das allerdings ein Fortschritt. Sämtliche volljährige Bürger der EU, der Schweiz und Norwegen können investieren.

Die Investitionen sind allerdings nicht mit Realwerten abgesichert, dessen sollte sich jeder Nutzer von Bondora stets bewusst sein. Anders als bei Plattformen wie beispielsweise Estateguru gibt es auch keine Möglichkeit, die Investitionen alternativ mit Sachwerten abzusichern.

Zudem kann der Nutzer nicht direkt in Kreditprojekte einzahlen. Primärinvestments werden mithilfe des Portofolio Builders abgewickelt. Der P2P-Anbieter Auxmoney bietet dahingehend mehr Handlungsfreiheit.

Die Kontoeröffnung bei Bondora

Wer sich dazu entschließt, Geld bei der Crowdlending Plattform Bondora anzulegen, muss ein Nutzerkonto eröffnen. Dazu muss man sich auf der Startseite erst einmal mithilfe der E-Mail-Adresse registrieren. Im Anschluss wird sie zertifiziert und es folgt ein Identifikationsbogen. Darin müssen verschiedenste Informationen zur Person angegeben werden. Dann kann der Nutzer bereits auswählen, welche Portfoliostrategie er nutzen möchte.

Grundsätzlich gilt, je höher das Risiko ist, das man bereit ist, einzugehen, desto höher kann letztendlich auch die Rendite ausfallen. Die eigene Risikobereitschaft wird im Vorfeld angegeben.

Nun ist es Zeit, Geld auf das Bondora Konto einzuzahlen und die erste Investition kann getätigt werden.

Um Bondora zu nutzen sind lediglich eine aktive Mail-Adresse, ein Bankkonto und natürlich Internetzugang notwendig. Die erste Überweisung fungiert gleichzeitig als Identitätsprüfung. Auf europäischem Boden können die Einzahlungen kostenfrei mittels SEPA-Verfahren abgewickelt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, TransferWise zu nutzen.

So funktioniert die Auszahlung

Das Kapital, das bei Bondora eingezahlt wurde, muss nicht sofort in voller Menge investiert werden. Geld, das noch nicht verwendet wurde, kann wieder gutgeschrieben werden. Innerhalb weniger Tage ist es wieder auf dem Konto.

Auch Summen, die bereits in Form eines Kredits weitergegeben worden sind, kann sich der Nutzer wieder zurückholen. Dazu muss er seine Anteile verkaufen. Das geschieht auf dem sogenannten Sekundärmarkt. In der Regel erhält man allerdings nicht die gesamte investierte Summe zurück, da meist Abschläge gezahlt werden müssen.

Automatische Investments – macht das Sinn?

Kredite vergeben ist für einige eine spannende Sache, für andere wiederum könnte es nichts Langweiligeres geben. Für alle, die sich in letztere Kategorie einordnen, ist Bondora eine gute Stütze. Auf der Plattform sorgen die Banken lediglich für den Geldfluss, die Vermittlung des Geschäfts selbst wird von Bondora übernommen.

Die Plattform prüft alle Kreditnehmer und stellt sämtliche Daten, die für den Kreditvertrag relevant sind, zusammen. Das spart eine Menge Zeit. Wer von einer noch größeren Aufwandsersparnis profitieren möchte, kann die Option des Autoinvestments nutzen. Dazu müssen lediglich die persönlichen Ziele festgelegt werden und schon starten die Investitionen.

So funktioniert ein Autoinvestment

Ein Autoinvestment greift dem Nutzer bei den Kreditentscheidungen unter die Arme. Der erste Schritt nach der Anmeldung ist das Festlegen von Renditezielen. Je mehr Risiko man eingeht, desto höher wird die Gewinnchance, denn die Zinsen steigen. Tritt der Fall ein, dass der Kreditnehmer nicht mehr zahlt, bleibt der Investor allerdings auch auf seinen Forderungen sitzen.

Mithilfe einer breiten Streuung kann dieses Risiko minimiert werden. Investoren, die sich ein großes Portfolio von Kreditnehmern schaffen, dämpfen einzelne Zahlungsausfälle ab.

Das Autoinvestment arbeitet mithilfe eines Computerprogramms und verteilt das eingezahlte Kapital auf mehrere Kreditnehmer. Der Investor kann dabei im Vorfeld festlegen, wie viel ein einzelner Kreditnehmer bekommen darf. Zudem kann der Anlagezeitraum abgesteckt und monatlich neu investiert werden.

Die Vorteile von Autoinvestments

Autoinvestments können schnell und einfach eingerichtet werden. Der Investor muss die Kreditnehmer nicht selbst prüfen und auch nicht streuen. Das übernimmt ein Automatismus. Auch nach neuen Kreditnehmern muss nicht selbst gesucht werden, denn die Tilgungsraten werden sofort neu angelegt. Diese Wiederanlage bietet Sicherheit in Form einer stabilen Rendite. Das spart Aufwand und Zeit in hohem Maß.

Die Nachteile von Autoinvestments

Der Anleger hat nur sehr wenig Einfluss auf sein eigenes Portfolio, denn er kann nicht selbst auswählen, welchen Kreditnehmer er mit seinem Kapital unterstützen möchte. Wer ein Projekt interessant findet und es finanziell unterstützen möchte, kann das über Bondora nicht verwirklichen. Es ist durchaus möglich, dass das automatisierte Tool in etwas investiert, das man selbst nie ausgewählt hätte.

Die verschiedenen Modelle des Autoinvestments bei Bondora

Bondora begann als Vermittler von Krediten von privaten Investoren an private Projekte. Dieses Geschäftsmodell entwickelte sich nach und nach zu einem automatisierten Anlageprozess. Bondora gilt als Vorreiter, was Autoinvestments betrifft. Der Nutzer kann aus verschiedenen Modellen wählen.

Go & Grow

Go & Grow ist eine neue Funktion von Bondora, die sich vor allem an Einsteiger im Bereich des Crowdlendings richtet. Nach der Anmeldung wird die Nutzung dieses Programms empfohlen. Die Investments werden sehr risikoarm gewählt.

Die Nettojahresrendite kann aktuell etwa 11,6 % betragen. Der Nutzer muss lediglich einen Sparauftrag angeben und Bondora kümmert sich um den Rest. Einen großen Vorteil stellt die hohe Liquidität dar. Wer sein investiertes Geld doch eher zurück benötigt, hat die Möglichkeit, verfrüht aus einer Investition auszusteigen.

Der Portfolio Manager

Wer sich für den Portfolio Manager entscheidet, hat mehr Möglichkeiten. Jeder Nutzer kann im Vorfeld festlegen, wie hoch das Risiko ist, das eingegangen werden darf. Auch das Startkapital und die Monatszahlungen werden festgelegt. Diese Angaben genügen, um eine Anlegestrategie auszuarbeiten. Die Plattform errechnet unverzüglich, mit welchem Ertrag der Anleger rechnen kann.

Portfolio Pro

Investoren, die ihre Anlageschwerpunkte selbst legen möchten, können das dank des Portfolio Managers tun. Dort können verschiedene Eckdaten festgelegt werden. Der Nutzer kann nicht nur entscheiden, wie hoch das Risiko sein darf, was eingegangen wird, sondern auch, aus welchen Ländern die Projekte stammen dürfen, in die er investiert. Er legt fest, wie viel Geld ein Kreditnehmer maximal erhält und wie lange die Kreditverträge laufen. Auch der Zinsbereich und das Portfoliolimit können festgelegt werden.

Nach der Anmeldung, kann der Nutzer direkt eine Prognose sehen, wie sich die Investitionen vermutlich entwickeln werden. Die Zahl der Portfolios ist nicht begrenzt. Sie können beliebig begonnen und auch pausiert werden.

Die drei Autoinvestments-Tools im Vergleich

Wer noch keinerlei Erfahrung mit Investmenttools gesammelt hat, tut sich schwer, die richtige Methode zu finden. Sie sollte nicht nur seriös sein, sondern auch zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen passen. Bei der Entscheidung sollten gewisse Eckdaten genauer betrachtet werden.

Wer ein möglichst geringes Risiko eingehen möchte, ist mit Go & Grow gut bedient. Allerdings ist demzufolge der eigene Einfluss sehr gering und auch die Renditechancen sind bei anderen Tools höher. Sowohl der Portfolio Manager als auch Portfolio Pro liefern eine gute Renditechance. Demzufolge steigt auch das Risiko etwas. Ein Unterschied ist bezüglich des Einflusses des Nutzers festzustellen. Investoren, die sich für Portfolio Pro entscheiden, haben verglichen zum Portfolio Manager mehr Möglichkeiten, die Vorgänge mitzuentscheiden.

Die Liquidität ist bei allen drei vorgestellten Tools sehr hoch.

API für erfahrene Investoren

Wer bereits etwas erfahrener ist und keines dieser drei Tools nutzen möchte, kann bei Bondora ein eigenes Modell erstellen. Mithilfe von API ist es möglich, Anpassungen an die eigenen Bedürfnisse vorzunehmen. Allerdings sind dafür auch Kenntnisse beim Programmieren notwendig.

Doch auch im Rahmen der drei vorgestellten Tools sind eine Vielzahl von Anpassungsmöglichkeiten enthalten, die auch erfahrenen Anlegern persönliche Anpassungen zur Verfügung stellen.

Der Sekundärmarkt von Bondora

Der Sekundärmarkt von Bondora hebt sich deutlich von anderen Plattformen des Crowdlendings ab. Der Investor hat die Möglichkeit, seine Anlagen in Teilen oder im Gesamten zu verkaufen. Er muss dabei nicht warten, bis die jeweiligen Laufzeiten abgelaufen sind. Der Käufer kann somit gezielt nach Projekten suchen, in die investiert werden kann. Das ermöglicht zudem das Traden mit Kreditverträgen.

Geht ein Kreditnehmer seinen Zahlungen nicht mehr nach, kann der Kredit verkauft werden und ein Abschlag wird fällig. Kann er plötzlich doch wieder zahlen, reduziert sich der Abschlag entsprechend und die Differenz zeigt sich auf dem Nutzerkonto. Wichtig ist, zum richtigen Zeitpunkt ein- oder auszusteigen.

Der Sekundärmarkt von Bondora liefert dem Nutzer einige Suchoptionen, mit denen er einen Kreditvertrag finden kann, der seinen Vorstellungen entspricht.

Der Handel mit Krediten

Kurz und knapp zusammengefasst bietet der Sekundärmarkt die Möglichkeit, in Kredite einzusteigen, die bereits bestehen und die eigenen Investitionen breit aufzustellen.

Der Sekundärmarkt von Bondora bietet dem Investor eine hohe Flexibilität, denn er muss nicht warten, bis die Finanzierungsdauer eines Projektes abgelaufen ist. Es besteht durchaus die Möglichkeit, schon eher auszusteigen. Wer sein Geld unerwartet eher benötigt oder lieber in ein anderes Projekt investieren möchte, kann seinen Kreditanteil verkaufen.

Zudem besteht die Möglichkeit, mit dem entsprechenden Tool in ausgewählte Kreditverträge eines bestimmten Landes zu investieren.

Die Features am Sekundärmarkt

Für unerfahrene Nutzer erscheint der Sekundärmarkt von Bondora erst einmal sehr unübersichtlich. Dank der Suchfunktion kann eine Vorauswahl getroffen werden.
Wichtig ist, auf das Rating zu achten. Je höher es ist, desto verlässlicher ist der entsprechende Kreditnehmer bezüglich der Rückzahlung.

Mithilfe eines Ampelsystems kann jeder Nutzer einsehen, ob es aktuell Probleme mit der Rückzahlung gibt oder ob alles optimal verläuft.

Selbstverständlich ist auch der Kaufpreis entscheidend. Es gilt, sich im Vorfeld über die Kreditpreise und mögliche Abschläge zu informieren. Der Ab- bzw. Aufschlag entscheidet, ob der Kredit verglichen mit dem ursprünglichen Kaufpreis zu einem höheren oder niedrigeren Preis weiterverkauft werden kann.

Entscheidend ist natürlich auch, wie hoch die Zinsen sind und welche Dauer die Vertragslaufzeit vorweist.

Auf Wunsch hat der Nutzer sogar die Möglichkeit, die potentiellen Kreditnehmer nach Alter, Geschlecht und Wohnhaft herauszufiltern. Gleiches gilt für den Kreditzweck und die Zahlungsgeschichte.

Den Zeitpunkt, wann die nächste Zahlung fällig wird, sollte man stets im Auge behalten. Häufig finden dann die größten Bewegungen bezüglich der Kreditbewertung statt und kurzfristiges Handeln macht durchaus Sinn.

So funktioniert das Investieren

Wer ein interessantes Projekt gefunden hat, in das er gern investieren möchte, muss nur ein paar Klicks tätigen. Es ist möglich, mit den eigenen Kreditanteilen zu spekulieren. Wer also bei einem anderen Projekt eine Wertsteigerung wittert, kann frühzeitig aussteigen und neu investieren.

Nutzer, die auf der sicheren Seite sein möchten, suchen sich ein solides Projekt, bei dem pünktliche Zahlungen sehr wahrscheinlich sind. Mit etwas Glück steigt der Wert des Kreditanteils. Ist dem nicht so, ist wenigstens Verlass darauf, dass eine vertragsgemäße Bedienung stattfindet.

Investoren, die bereit sind, ein etwas größeres Risiko einzugehen, können in bestehende Kredite einsteigen, die bald abgewickelt werden. In diesen Fällen stehen noch Kreditzahlungen aus und werden daher mit Abschlägen gehandelt. Wer hier investiert, kann die Anteile später eventuell zu einem geringeren Abschlag wieder verkaufen und Gewinn machen.

So sorgt Bondora für Sicherheit

Eine einhundertprozentige Sicherheit können P2P-Plattformen wie Bondora nicht bieten. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass der Kreditnehmer, in den investiert wurde, Pleite geht. Somit kann er die Kredite nicht mehr zurückzahlen und das Geld ist verloren. Um dieses Risiko möglichst klein zu halten, wird das Kapital bei Bondora mithilfe des automatischen Portfolio Investments breit gestreut. Somit wirkt sich ein einzelner Zahlungsausfall weniger schwer auf das große Ganze aus.

Wer bereits im Vorfeld wittert, dass ein Zahlungsausfall bevorsteht, kann frühzeitig aussteigen und den Kredit an andere Interessenten weiterverkaufen. Eine Liquidität in diesem Ausmaß steht im sonst so starren Kreditgeschäft nicht an der Tagesordnung. Zudem übernimmt Bondora das Einfordern versäumter Zahlungen und der Kreditgeber muss sich um nichts kümmern.

Hinzu kommt, dass jeder Kreditnehmer eine ausführliche Selbstauskunft einreichen muss. So können Personen, bei denen pünktliche Rückzahlungen eher unwahrscheinlich sind, direkt ausgeschlossen werden.

Jeder Nutzer gibt nach der Anmeldung selbst an, wie viel Risiko er eingehen möchte. Das Ausfallrisiko der Rückzahlungen wird mithilfe eines Ratings angegeben und bewegt sich zwischen 1,5 und 54,7 %. Das bedeutet, je nach Rating fallen in einem Jahr 1,5 bis 54,7 % der Zahlungen der gewählten Stufe aus.

Gewinne versteuern

Jeder Nutzer ist dazu verpflichtet, seine Gewinne zu versteuern. Andernfalls drohen hohe Strafen seitens des Finanzamtes.

Der persönliche Acoount bei Bondora bietet drei verschiedene Möglichkeiten, wie die Einnahmen ermittelt werden können. So kann jeder Nutzer die Variante auswählen, die sich für die eigene Steuererklärung am besten eignet.

Der Cash Flow von Bondora zeigt die Zinszahlungen sämtlicher Kredite übersichtlich an. Wer sich eine Gewinnermittlung für alle getätigten Investitionen auf dem Sekundärmarkt erstellen lassen möchte, kann die Investment List nutzen. Diese ist im Unterpunkt Berichte zu finden.

Unser Fazit zu Bondora

Bei Bondora werden alle Anleger fündig, die investieren möchten, ohne dafür viel Zeit aufzuwenden. Die Investments werden von einem automatisierten Prozess übernommen. Der Nutzer selbst muss also nur ein paar Minuten im Monat selbst tätig werden. Nichtsdestotrotz sollten die Kredite regelmäßig überprüft werden.

Allerdings hat der Nutzer nicht die Möglichkeit, gewisse Projekte gezielt zu unterstützen. Bondora kompensiert das mithilfe des Sekundärmarktes.

Die Anmeldung selbst geht schnell und unkompliziert von statten. Binnen weniger Minuten kann bereits das erste Investment getätigt werden. Die P2P-Plattform erfreut sich seit Jahren an einer hohe Erfolgsrate, was auch auf deren Transparenz zurückzuführen ist. Jeder Nutzer kann sich sämtliche Auskünfte einholen, die er benötigt.

Zudem sind die Investments mit keinerlei zusätzlichen Kosten verbunden und die Wahrscheinlichkeit einer Rendite im zweistelligen Bereich ist recht hoch.

Wer nach einer transparenten und seriösen P2P-Plattform sucht, bei der es nur sehr wenig Aufwand bedarf und bei der man selbst bestimmen kann, wie hoch das einzugehende Risiko sein darf, ist bei Bondora gut aufgehoben.

Zum Anbieter

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie die Kommentarrichtlinien.