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Lkw-Fahrer müssen Fahrerlaubnis rechtzeitig vor 50. Geburtstag verlängern


Inhaber von Führerscheinen der Klasse 2, die ab dem 01.01.2000 fünfzig Jahre alt werden, müssen ihre Fahrerlaubnis noch vor dem 50. Geburtstag verlängern lassen und diese in den neuen EU-Führerschein umtauschen. Sie sollten dies rechtzeitig, also zwei bis drei Monate vor dem 50. Geburtstag bei der zuständigen Führerscheinstelle ihres Landratsamtes oder ihrer kreisfreien Stadt beantragen, die auch weitere Auskünfte erteilen. Mit dem schriftlichen Fahrerlaubnisantrag ist der bisherige Führerschein vorzulegen sowie ein Lichtbild, eine Bescheinigung über die Gesundheitsuntersuchung und ein Zeugnis über ausreichendes Sehvermögen. Die Anträge sollten etwa 2 bis 3 Monate vor dem 50. Geburtstag gestellt werden, damit ausreichend Zeit für die Bearbeitung bleibt und ein ununterbrochener Fortbestand der Fahrerlaubnis gewährleistet ist.

Nach der am 1. Januar 1999 in Kraft getretenen Änderung des Fahrerlaubnisrechts wurde in Deutschland die nach der EU-Führerscheinrichtlinie europaweit vorgeschriebene zeitliche Befristung von Fahrerlaubnissen für Lkw und Lastzüge eingeführt. Die Geltungsdauer wird auf Antrag um bis zu fünf Jahre verlängert, wenn ein Gesundheitscheck und ausreichendes Sehvermögen nachgewiesen werden (ein Sehtest genügt in diesen Fällen nicht).

Für Inhaber einer Fahrerlaubnis der Klasse 2 für Lastkraftwagen und Lastzüge, die ab dem 01.01.2000 fünfzig Jahre alt werden, gilt: Ab Vollendung des 50. Lebensjahres dürfen sie keine Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen der Klassen C oder CE mehr führen, sofern die Fahrerlaubnis nicht vorher verlängert wurde. Diese Regelung gilt auch für Fahrer von Bussen, selbst wenn die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ein längeres Gültigkeitsdatum aufweist.

Wichtig ist: In bestimmten Fällen müssen auch Inhaber einer Fahrerlaubnis der Klasse 3 vor ihrem 50. Geburtstag ihre Fahrerlaubnis verlängern lassen, z. B. wenn sie Fahrzeugkombinationen führen, die aus einem Zugfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3500 kg aber nicht mehr als 7500 kg und einem Anhänger mit einer Achse bestehen, sofern die zulässige Gesamtmasse des Zuges mehr als 12000 kg beträgt.

Eine großzügigere Übergangsregelung gilt übrigens für diejenigen Lkw-Fahrer der Klassen 2 oder 3, die bis zum 31. Dezember 1999 fünfzig Jahre alt werden. Diese Kraftfahrer dürfen noch bis zum 31. Dezember 2000 von ihrer bisherigen Fahrberechtigung Gebrauch machen. Eine Verlängerung ist bis zum 1. Januar 2001 erforderlich.

Von Verena Rais, 29. Oktober 1999;
Kategorie: Mieterwechsel
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