Sie sind hier:     Startseite > Reisen & Urlaub > Ski-Urlaub > Meldung vom 08. Januar 2007

Schlechtwetterbrillen im “Konsument”-Check – Nur ein Modell ist “sehr gut”. Viele enthalten unnötige Schadstoffe.


Das Testmagazin „Konsument“ hat für seine Jänner-Ausgabe sechzehn helmkompatible Schlechtwetterbrillen zwischen 30 und 170 Euro untersucht.

Für den Testsieger müssen Wintersportler tief in die Tasche greifen: Das einzige „sehr gute“ Modell im Test kommt auf 150 Euro. Wenig erfreulich ist das Ergebnis der Schadstoffuntersuchung: Nur ein Viertel der getesteten Schibrillen ist völlig schadstofffrei.

Klarer Testsieger

Das beste Modell im Test – „Adidas Yodai“ lässt die Konkurrenten weit hinter sich: Als einzige Schibrille schneidet sie in allen drei Teilprüfungen – technischer und Praxistest sowie die Schadstoffuntersuchung – „sehr gut“ ab. Auf den Plätzen zwei und drei folgen „Carrera Chameleon“ und „Scott 89 Xi“: Beide Modelle sind „gut“ und kosten nur rund ein Drittel des Erstplatzierten. Das breite Mittelfeld schneidet „durchschnittlich“ ab.

Krebserregende Stoffe

In sieben Fällen fanden die Tester PVC in der Verpackung, bei „Swans 500DH“ und „Alpina E-Rotic“ wurde der Kunststoff im Brillenrahmen gefunden. PVC ist zwar nicht unmittelbar gesundheitsgefährdend, stellt aber eine hohe Umweltbelastung dar. Wesentlich bedenklicher ist der Nachweis eines Flammschutzmittels im Schaumstoff der beiden „Smith“-Modelle, darunter die 170 Euro teure „Prodigy Turbo Fan“: Sie enthielten Tris-Dichlorpropylphosphat, einen Stoff, der im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. Ebenfalls unter Krebsverdacht steht Phenol, das in der „Alpina E-Rotic“ gefunden wurde. „Sowohl Phenol als auch Flammschutzmittel haben in Schibrillen nichts verloren“, betont „Konsument“-Projektleiter Konrad Brunnhofer.

„Konsument“-Tipps für den Brillenkauf:

  • Je mehr sichtbares Licht Schlechtwetterbrillen durchlassen, desto besser. Im Test waren die Unterschiede recht groß und reichten von 84 Prozent bis lediglich 13 Prozent Lichtdurchlässigkeit.

  • Je heller die Brillenscheibe, desto besser die Sicht bei widrigen Witterungsverhältnissen. Leicht getönte Scheiben wirken kontraststeigernd.

  • Schibrillen sollten aus Sicherheitsgründen über eine Doppelscheibe verfügen.

  • Die Brille muss rundum gut sitzen, daher unbedingt mit Helm probieren.

Worauf Wintersportler beim Kauf einer Schlechtwetterbrille noch achten sollten, ist im aktuellen Jänner-„Konsument“ zu erfahren. Darin sind auch die detaillierten Testergebnisse nachzulesen.

Von Martina Grau/vki, 8. Januar 2007; Quelle: vki/Verein für Konsumenteninformation
Kategorie: Ski-Urlaub
Noch kein Kommentar abgegeben! Meldung jetzt kommentieren »
Zu Mister-Wong hinzufügen Add to Google Y! MyWeb
Kommentare: Noch kein Kommentar vorhanden
Geben Sie einen Kommentar ab

Spam-Schutz:

XHTML: Folgende Tags können Sie verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>


Meldungen nach Jahr: 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | Linktipps