Frauen brauchen Gespräche, wollen sich mitteilen und sich Sorgen von der Seele reden. Männer kommen diesem Wunsch nur unzureichend nach. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag vorab veröffentlichten Repräsentativ-Umfrage der Zeitschrift “Für Sie”. Von 1097 Befragten zwischen 16 und 60 sagten 24 Prozent, Gespräche über Probleme des Alltags seien bei ihnen kurz. “Es wäre schön, wenn mein Partner dafür etwas mehr Zeit investieren könnte.” 23 Prozent berichten: “Mein Partner findet, dass ich zu viel rede. Ich wünschte, er würde endlich verstehen, dass Frauen auch auf diesem Gebiet anders sind als Männer.” Mit zunehmender Dauer der Partnerschaft scheint die Funkstille noch größer zu werden: 22 Prozent der befragten Frauen sagten: “Je länger wir zusammen sind, desto weniger reden wir miteinander. Ich wüsste gerne, wie man diese Entwicklung stoppen oder rückgängig machen kann”: Mit der Umfrage hatte “Für Sie” das Hamburger GEWIS-Institut beauftragt. Mehrfachnennungen waren möglich
Jede fünfte Frau (21 Prozent) wünscht sich, ihr Partner würde mach einem Streit nicht immer ihr den ersten Schritt zur Versöhnung überlassen. 19 Prozent meinen, es wäre schön, “wenn er seine Gefühle für mich öfter aussprechen könnte”. Wenn sie ihn danach frage, komme lediglich die Antwort: ” Dass ich dich liebe, weißt du doch.” Jede achte Frau (13 Prozent) klagt laut “Für Sie “-Umfrage , dass ihr Partner von Sorgen und Problemen mit den Kindern nichts wissen wolle. Das habe schon häufig zu Auseinandersetzungen geführt.


