Ein Bild auf dem Papier unten rechts deutet auf mangelndes Selbstbewusstein hin
(ots) – Beim Telefonieren greifen 65 Prozent der Menschen zum Stift und malen. Der Londoner Psychologe Jack Goodman hat nach einem Bericht der Zeitschrift “Für Sie” die Bedeutung der Blumen, Männchen und Kästchen entschlüsselt. Danach mangelt es einem Menschen an Selbstbewusstein, wenn er auf einem Stück Papier ein Bild unten rechts malt. Wandert die Zeichnung von links nach rechts, verbirgt sich dahinter eine schöngeistige Natur. Eine umgekehrte Laufrichtung lässt laut Psychologe auf einen Logik-Freak schließen. Enhält die Kritzelei verschlungene Linien oder Dreiecke, ist der “Schöpfer” vermutlich ziemlich pingelig. Häuschenmaler sind durchweg “coole Rechner” und Planer, die ihre Probleme logisch anpacken. Sie haben aber oft Schwierigkeiten, sich unterzuordnen.
Ineinander geschachtelte Kästchen verraten den Wunsch nach Zuneigung. Kringel, Kreise und Spiralen, die von innen nach außen laufen, signalisieren eine verhaltene Leidenschaft, aber auch unterdrückte Pläne. Zähne einer Säge entlarven nach Überzeugung von Goodman Egoisten. Sie sind angriffslustig und verbergen Minderwertigkeitskomplexe gekonnt. Gesichter deuten auf einen humorvollen Typ hin, der positiv denkt und auch mal über sich selbst lachen kann. Gesichter im Profil zeugen dagegen von einem übervorsichtigen, ausweichenden Charakter. Zeichner von Tieren gehen freundlich auf andere zu, achten im Team auf Fairness, berichtet “Für Sie”. Mäuse – von Frauen gemalt – drücken den Wunsch nach mehr Intimität aus. Überdeutlich gemalte Blätter signalisieren den Wunsch nach einem Kind, starke Stengel den, eine gute Hausfrau zu sein.


