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Ringelröteln, oftmals mit den Röteln verwechselt, treten überwiegend im Kindesalter auf und fallen dann häufig dadurch auf, dass die Kinder intensiv rote Wangen haben. Der Erreger, Parvovirus B19, ist nicht dem Rötelnvirus verwandt. Wie die Röteln sind Ringelröteln aber besonders gefährlich, wenn eine Schwangere sich infiziert, dann kann das ungeborene Kind aufgrund einer infektiös bedingten Blutarmut (Anämie) an Wasseransammlungen zum ...   Weiter »
Das Hören ist derjenige unserer fünf Sinne, der sich zuerst entwickelt. Bereits in der Mitte der Schwangerschaft ist das Innenohr vollständig ausgebildet, und das Kind im Mutterleib nimmt zahlreiche Geräusche wahr. In den ersten Lebensjahren benötigen die kindlichen Hörbahnen zahlreiche akustische Reize und Hörerfahrungen, damit sie weiter reifen können. Die Hörbahnen setzen sich aus einer Reihe von Nervensträngen zusammen, die ...   Weiter »
Der Po juckt und brennt, der Stuhlgang verursacht Schmerzen – vielen Menschen machen vergrößerte Hämorrhoiden zu schaffen. Doch leider ist das lästige Leiden noch immer ein Tabuthema.   Weiter »
„Kranke Kinder gehören nicht in den Kindergarten“ – diesen Slogan würde die Hamburger Kindergärtnerin Annegret B. am liebsten jeden Morgen neu über die Eingangstür der Kindertagesstätte hängen. Denn oft geben Eltern ihre Kleinen mit Fieber und Infektionskrankheiten im Kindergarten ab. Begleitet von einem Fläschchen Antibiotikum und dem Hinweis „Bitte geben Sie meinem Kind heute Mittag zwei Löffel davon, dann wird es ...   Weiter »
Babyschwimmkurse sind gefragt. Viele Eltern wollen damit ihre Jüngsten in ihrer Entwicklung fördern und mögliche Angst vor dem Wasser nehmen. Wenn man einer aktuellen Studie folgt, ist allerdings fraglich, ob sie ihren Kindern damit immer etwas Gutes tun. Denn Wissenschaftler des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (Helmholtz-Gemeinschaft) in Neuherberg bei München fanden dabei einen Zusammenhang zwischen Schwimmbad-Besuchen im ersten Lebensjahr ...   Weiter »
1995 hat die Ständige Impfkommission (STIKO) die Empfehlung ausgesprochen, alle Kinder gegen Hepatitis B zu impfen. Aus gutem Grund, denn je jünger der Patient bei der Infektion ist, desto eher ist ein chronischer Verlauf der Hepatitis B zu befürchten. Nach Jahrzehnten können sich eine Schrumpfleber (Leberzirrhose) oder Leberkrebs entwickeln. Die Chronifizierungsrate liegt bei Säuglingen bei 90 Prozent, bei Erwachsenen zwischen ...   Weiter »
Die Reformmaßnahmen der Gesundheitsreform wirken. Im ersten Halbjahr 2007 sind die Ausgaben der Krankenkassen für Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen um mehr als 16 Prozent gestiegen. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und die Vorsitzende des Müttergenesungswerkes Marlene Rupprecht begrüßen nach den stark rückläufigen Zahlen in den vergangenen Jahren, dass wieder mehr Mütter und Väter diese Leistungen in Anspruch nehmen können.   Weiter »
An Röteln oder Masern erkrankt man nur einmal im Leben. Man ist nach durchgemachter Krankheit immun: Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet frei, unberührt oder verschont. Höhere Lebewesen verfügen über ein ausgeklügeltes Abwehrsystem, mit dem der Organismus in der Lage ist, den „Dauerbeschuss“ mit Erregern abzuwehren. Bei vielen Erregern, vor allem Viren, genügt der einmalige Kontakt, damit eine ...   Weiter »
Sie heißt je nach Herkunftsregion Shisha, Boory, Narghile, Arghile, Hookha, Goza, oder Hubble-Bubble. In Deutschland kennt man sie auch einfach als Wasserpfeife – in städtischen Szenekneipen wird sie von jungen Menschen als angeblich harmlose Alternative zur Zigarette gern konsumiert. Sabine Bätzing, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, spricht von einem starken Trend, der inzwischen in ganz Deutschland verbreitet sei, nicht nur in ...   Weiter »
Bei der Verabreichung von Medikamenten werden Kinder noch immer oft wie kleine Erwachsene behandelt; passende Pillen für die Kleinen gibt es kaum. Das soll sich bald ändern. Seit Ende Januar bereits ist die neue EU-Verordnung über Kinderarzneimittel in Kraft, die für mehr Sicherheit bei Kindern sorgen soll. Danach sind pharmazeutische Unternehmen in der Europäischen Union verpflichtet, Medikamente auch in Studien ...   Weiter »
Mumps, Masern oder Röteln sind gefährlicher, als der harmlose Begriff „Kinderkrankheiten“ es vermuten lässt. Je älter eine infizierte Person ist, desto schwerer ist der Krankheitsverlauf und desto höher die Gefahr von ernsthaften Komplikationen. Kinderbetreuer in vorschulischen Einrichtungen sind dem Risiko einer Ansteckung weit mehr ausgesetzt als die restliche Bevölkerung. Infiziert sich eine schwangere Frau, kann dies zu dauerhaften Schäden beim ...   Weiter »
Die Früherkennung von Krankheiten oder von Entwicklungsstörungen bei Säuglingen und Kindern in den ersten Lebensjahren hat einen hohen Stellenwert. Denn je früher Störungen erkannt werden, desto erfolgversprechender ist die Behandlung und desto größer die Chance des Kindes auf eine gesunde Entwicklung seiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten.   Weiter »
Vorbeugung, die frühe Erkennung und schonende, Zahnsubstanz erhaltende Behandlung von Zahnerkrankungen stehen im Fokus der modernen Zahnheilkunde. Im Zuge dieser Entwicklung gewinnen alternative Behandlungsmethoden immer mehr an Bedeutung. Bei der Therapie von Karies – insbesondere, wenn sie sich in einem frühen Stadium oder an empfindlichen Stellen wie freiliegenden Zahnhälsen (Wurzelkaries) befindet – muss nicht automatisch der von vielen Menschen gefürchtete ...   Weiter »
Tobias blickt stumm in die Runde. Er beobachtet gerne, redet aber nicht viel. Dass er schlecht hört, haben die Eltern zunächst nicht bemerkt. Auffällig wurde es erst in der Krabbelgruppe im direkten Vergleich mit den anderen Kindern. Die Mutter hatte während der Schwangerschaft Erkältungssymptome, nichts Gravierendes und kaum wahrgenommen, nur leichtes Fieber, etwas Kopf- und Gliederschmerzen. Für die Schwangere war ...   Weiter »
Die neunjährige Elisa sitzt mit ihrer Mutter im Wartebereich des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) am Elisabeth-Krankenhaus in Essen. Sie ist ein wenig aufgeregt, weil sie nicht weiß, was sie bei der bevorstehenden Untersuchung erwartet. Auch die Mutter ist nervös, zeigt es aber nicht, um ihre Tochter nicht noch mehr zu beunruhigen. In ein paar Minuten wird das Mädchen dem Arzt erzählen, ...   Weiter »
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