Nummer eins auf der Wunschliste der Bundesbürger: ein eigenes Haus. Dafür wird gearbeitet und gespart. Der Traum vom Eigenheim ist jedoch schnell geplatzt, wenn der Bauherr nicht richtig versichert ist.
Fall eins: Auf Baustellen wimmelt es von Gefahrenquellen z. B. Baugruben, ungesicherten Schächten und Brettern. Wenn sich hier Personen verletzen, können Schadenersatzansprüche schnell in die Millionen gehen. Für viele der finanzielle Ruin. Wer ein Haus baut, sollte unbedingt eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen, raten Experten der DBV-Winterthur.
Fall zwei: Ein Unwetter oder Vandalismus beschädigen Teile des Rohbaus oder zerstören Baumaterialien komplett. Bauleistungsversicherungen decken diese Risiken ab. Sie springen sogar ein, wenn Handwerker – fahrlässig oder einfach nur ungeschickt – Schäden verursacht haben. Die passende Versicherung gibt es schon für wenig Geld: Bei einer Bausumme von 500.000 DM kosten die Versicherungsbeiträge gerade mal rund 1.000 Mark für die gesamte Bauzeit.
Ist das Haus fertig, schützt eine Wohngebäudeversicherung vor Feuer, Leitungswasserschäden, Sturm und Hagel. Die kostet für ein Einfamilienhaus mit einem Bauwert von etwa 500.000 Mark zwischen 27,10 Mark und 43,90 Mark pro Monat. Für das Inventar kommt die Hausratversicherung auf.
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