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Vogelgrippe: Bundesbürger schieben Haustiere in Tierheime ab


Es ist traurig aber wahr: Nachdem bei einer Katze der Vogelgrippevirus gefunden wurde, werden Hund, Katze und sogar Ziervögel ins Tierheim abgeschoben und ausgesetzt. Dabei gibt es einige einfache und sehr gute Verhaltensmaßnahmen, damit sich die Tiere nicht anstecken können (bei Ziervögeln ist es sowieso unmöglich):

Natürlich sollten Sie sich nach dem streicheln der Tiere die Hände waschen und es ist eigentlich selbstverständlich, dass das Bett für die Tiere tabu ist.

Katzen

Da die meisten Katzen keinen Schnee mögen empfehlen wir Ihnen, dass Sie diese am besten bei der jetzigen schlechten Witterungslage ans Haus gewöhnen.

Sie müssen aber davon ausgehen, dass – je nach Naturell – der Stubentiger auch zuhause seinen Freiheitsdrang ausleben will. D. h. geben Sie sich mit der Katze ab und spielen mit ihr bzw. besorgen ihr „artgerechtes“ Spielzeug. Das kann beispielsweise eine kleine Maus sein, de evtl. ein kleines Glöckchen in sich trägt.

Katzen sind aber Individualisten. D. h., die eine mag nicht das, was die andere will.

Geben Sie Ihrer Katze verstärkt Streicheleinheiten

Wenn Sie ganztags unterwegs sind: Katzen leben nicht gerne alleine. Schenken Sie ihr einen Spielkameraden. Aber Vorsicht: Nicht alle Katzen vertragen sich miteinander.

Achten Sie unbedingt auf gekippte Fenster. Für manche Katze ist dieses zur tödlichen Falle geworden.

Natürlich sollten Sie daran denken, dass Ihre – nunmehr – Hauskatze ein Katzenklo (evtl. anfänglich die Streu mit Laub und Erde vermischen) und Katzengras benötigt.

Aber: Bitte hängen Sie Ihre Katze keine Glöckchen um. Diese sind eine Qual für die sehr geräuschempfindlichen Tiere. Wollen Sie ständig mit einer Glocke um den Hals herumlaufen? Außerdem bringt es nichts: Infizierte Vögel sind geschwächt und können nicht mehr wegfliegen.

Hunde

Mit Ihrem Vierbeiner sollten Sie ausschließlich angeleint spazieren gehen und darauf achten, dass er keine toten Tiere beschnuppert. Wenn Sie Angst haben, dass er Vogelkot an den Pfoten haben könnte, so waschen die diese einfach mit klarem Wasser ab.

Ziervögel

Da es unmöglich ist, dass Ihr Wellensittich oder ein anderer Vierbeiner mit Kot oder Sekreten von Wildtieren in Berührung kommt, brauchen Sie keine Maßnahmen zu treffen. Oder fliegen bei Ihnen Schwäne durchs Haus?

Fazit: Ihr Haustier ist ein Familienmitglied. Eine Trennung wäre ein furchtbarer Schock und viele Tiere fangen zu trauern an. Versetzen Sie sich doch mal in die Lage des Tieres. Ein paar Unannehmlichkeiten ist Ihnen Ihr Liebling doch wert – oder?

Von Bernhard Rais, 4. März 2006;
Kategorie: Haustiere
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