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	<title>VerbraucherNews.de &#187; Familie &amp; Kinder</title>
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		<title>DEKRA testet 30 Spielwaren auf Schadstoffe &#8211; Weichmacher-Konzentration viel zu hoch</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 13:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie & Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[spielzeug]]></category>
		<category><![CDATA[weichmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei vielen Spielwaren aus Kunststoff ist die Weichmacher-Konzentration zu hoch. Diese liegt h&#228;ufig nur knapp unter dem europ&#228;ischen Grenzwert. Vier Produkte versto&#223;en gegen g&#252;ltige Grenzwerte, in einem Produkt wurde gar die 300-fache Konzentration des Erlaubten gemessen. Das hat DEKRA bei einem Schadstofftest von 30 Spielwaren aus weichem Kunststoff im Vorfeld der Spielwarenmesse in N&#252;rnberg festgestellt.
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei vielen Spielwaren aus Kunststoff ist die Weichmacher-Konzentration zu hoch. Diese liegt h&#228;ufig nur knapp unter dem europ&#228;ischen Grenzwert. Vier Produkte versto&#223;en gegen g&#252;ltige Grenzwerte, in einem Produkt wurde gar die 300-fache Konzentration des Erlaubten gemessen. Das hat DEKRA bei einem Schadstofftest von 30 Spielwaren aus weichem Kunststoff im Vorfeld der Spielwarenmesse in N&#252;rnberg festgestellt.</strong><span id="more-21989"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>Die DEKRA Tester haben in 17 Spielzeugen eine hohe Konzentration an Weichmachern nachgewiesen. Das Ergebnis verdeutlicht, dass der Grenzwert von 0,1 Gewichtsprozent zumeist knapp eingehalten wird. Allerdings sch&#246;pfen vor allem Hersteller von Billig-Spielzeugen den rechtlichen Rahmen voll aus. Die Stoffe k&#246;nnten bereits heute durch unbedenkliche Alternativen ersetzt werden, betonen Experten von DEKRA. Diese kosten derzeit aber noch ein Vielfaches.</p>
<p>Stoffe wie DEHP, DBP oder BBP gelten als fortpflanzungsgef&#228;hrdend und sind deshalb in Europa in Babyartikeln und in Spielzeug nur bis zu einem Grenzwert von 0,1 Gewichtsprozent zugelassen. Die Verwendung der Weichmacher DINP, DIDP und DNOP ist zus&#228;tzlich in den Spielzeugen reglementiert, die von Kindern in den Mund genommen werden k&#246;nnen.</p>
<p>Zwei Drittel der von DEKRA gepr&#252;ften Spielwaren enthalten Schadstoffe, die voraussichtlich ab Herbst 2010 in die Liste der Stoffe aufgenommen werden, die eine Zulassung nach der europ&#228;ischen Chemikalienverordnung REACH ben&#246;tigen. Die DEKRA Experten erwarten aber, dass f&#252;r die meisten Weichmacher wie DEHP, DBP oder BBP keine Zulassung f&#252;r die Verwendung in Spielzeugen erteilt wird, und damit die Stoffe nicht mehr verwendet werden d&#252;rfen.</p>
<p>Erh&#246;hte Konzentrationen wurden aber nicht nur bei Produkten aus Fernost festgestellt, sondern auch bei Spielwaren, die in Deutschland produziert werden. Die H&#228;lfte der untersuchten Spielwaren wird in Deutschland oder einem Nachbarland hergestellt, acht sind mit „Made in China“ gekennzeichnet und bei sieben Produkten ist die Herkunft nicht zu bestimmen.</p>
<p>Die Produkte wurden vor Weihnachten von DEKRA in Spielwaren-Fachgesch&#228;ften, Kaufh&#228;usern, Superm&#228;rkten und Ein-Euro-Gesch&#228;ften gekauft. Neben Produkten von bekannten deutschen Herstellern wurden vor allem Lizenzprodukte, Eigenmarken des Einzelhandels und No-Name-Produkte getestet.</p>
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		<title>Justizministerin: Vormund darf Kind nicht nur aus Akten kennen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 13:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie & Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zu verbessertem Kinderschutz durch beabsichtigte &#196;nderungen im Vormundschaftsrecht:
Kinder sind die schw&#228;chsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Nicht jedes Kind hat das Gl&#252;ck, in der eigenen Familie Schutz und F&#252;rsorge zu erfahren. Schreckliche F&#228;lle von Kindesvernachl&#228;ssigung sind unvergessen. &#196;nderungen im Vormundschaftsrecht k&#246;nnen dazu beitragen, Missbrauch und Vernachl&#228;ssigung zu verhindern.
Wird Eltern das Sorgerecht entzogen, &#252;bernimmt ein Vormund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zu verbessertem Kinderschutz durch beabsichtigte &#196;nderungen im Vormundschaftsrecht:</p>
<p>Kinder sind die schw&#228;chsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Nicht jedes Kind hat das Gl&#252;ck, in der eigenen Familie Schutz und F&#252;rsorge zu erfahren. Schreckliche F&#228;lle von Kindesvernachl&#228;ssigung sind unvergessen. &#196;nderungen im Vormundschaftsrecht k&#246;nnen dazu beitragen, Missbrauch und Vernachl&#228;ssigung zu verhindern.</p>
<p>Wird Eltern das Sorgerecht entzogen, &#252;bernimmt ein Vormund die volle Verantwortung f&#252;r das Kind. In drei von vier F&#228;llen liegt die Vormundschaft beim Jugendamt als &#8220;Amtsvormund&#8221;. Wer Verantwortung f&#252;r Kinder tr&#228;gt, darf seine Sch&#252;tzlinge nicht nur aus Akten kennen. Ein direkter Draht zum Kind und Einblicke in das pers&#246;nliche Umfeld sind unverzichtbar, um Gefahren fr&#252;hzeitig zu erkennen und abzuwenden. In der Praxis muss ein Amtsvormund in vielen F&#228;llen bis zu 120 Kinder gleichzeitig im Blick haben, bei Kevins Vormund in Bremen waren es mehr als 200. Der pers&#246;nliche Kontakt ist oft nicht mehr m&#246;glich.<span id="more-21984"></span></p>
<p>Wir wollen den pers&#246;nlichen Kontakt ausdr&#252;cklich im Gesetz verankern. Der Vormund soll seine M&#252;ndel regelm&#228;&#223;ig treffen, m&#246;glichst jeden Monat. Mindestens ein Mal im Jahr soll er dem Familiengericht nicht nur &#252;ber pers&#246;nliche Verh&#228;ltnisse des Kindes, sondern auch &#252;ber den Umfang des pers&#246;nlichen Kontakts berichten. Die Familiengerichte sollen die Erf&#252;llung der Kontaktpflicht &#252;berwachen. Damit gerade Amtsvorm&#252;nder genug Zeit f&#252;r den pers&#246;nlichen Kontakt haben, sollen sie sich maximal um 50 Kinder k&#252;mmern.</p>
<p>Den jetzt geplanten Regelungen zum pers&#246;nlichen Kontakt soll eine umfassende Modernisierung des Vormundschaftsrechts folgen. Die Grundkonzeption stammt aus dem vorletzten Jahrhundert. Viele Vorschriften m&#252;ssen aktuellen Verh&#228;ltnissen angepasst werden.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p>Ein Vormund wird nicht nur f&#252;r Waisen, sondern auch bestellt, wenn das Familiengericht den Eltern ihr Sorgerecht z.B. wegen akuter Kindeswohlgef&#228;hrdung entzieht. Der Vormund ist dann an Stelle der Eltern zur umfassenden Sorge f&#252;r Person und Verm&#246;gen des Kindes verpflichtet. In der Vergangenheit kam es auch bei bestehender Vormundschaft wiederholt zu Kindesmisshandlungen und Vernachl&#228;ssigungen durch Pflegepersonen.</p>
<p>Eine m&#246;gliche Ursache ist der oftmals fehlende pers&#246;nliche Kontakt zwischen Vormund und M&#252;ndel. In der Praxis &#252;bernehmen zumeist Mitarbeiter des Jugendamtes die Vormundschaft als Amtsvormund. Da ein einziger Amtsvormund h&#228;ufig bis zu 120 Kinder betreut, kennt er seine M&#252;ndel oft kaum pers&#246;nlich und kann daher seiner Verantwortung nicht gerecht werden. H&#228;tte beispielsweise der Amtsvormund im Fall Kevin regelm&#228;&#223;igen pers&#246;nlichen Kontakt und Einblicke in das pers&#246;nliche Umfeld gehabt, h&#228;tte er seine Kontrollfunktion besser wahrnehmen und das Ungl&#252;ck m&#246;glicherweise vermeiden k&#246;nnen.</p>
<p>Ein vom Bundesjustizministerium erarbeiteter Referentenentwurf sieht deshalb vor:</p>
<ul>
<li>Ein ausreichender pers&#246;nlicher Kontakt des Vormunds mit dem M&#252;ndel wird ausdr&#252;cklich im Gesetz verankert.</li>
<li>Die Pflicht des Vormunds, Pflege und Erziehung des M&#252;ndels zu beaufsichtigen, wird im Gesetz st&#228;rker hervorgehoben.</li>
<li>Die Frage des pers&#246;nlichen Kontakts wird in die j&#228;hrliche Berichtspflicht des Vormunds gegen&#252;ber dem Familiengericht aufgenommen.</li>
<li>Die Aufsicht des Familiengerichts &#252;ber die Amtsf&#252;hrung des Vormunds wird ausdr&#252;cklich auf die Erf&#252;llung der Kontaktpflichten erstreckt.</li>
<li>Die Fallzahlen in der Amtsvormundschaft werden auf 50 Vormundschaften f&#252;r jeden Vollzeitmitarbeiter begrenzt.</li>
</ul>
<p>Bei der Kabinettsklausur in Schloss Meseberg hat die Bundesregierung dem Vorschlag der Bundesjustizministerin zugestimmt, den pers&#246;nlichen Kontakt zwischen Vormund und M&#252;ndel zu st&#228;rken und dazu einen Gesetzesentwurf zu erarbeiten. Mittlerweile liegt der Referentenentwurf vor. Momentan haben L&#228;nder und Verb&#228;nde die Gelegenheit zur Stellungnahme.</p>
<p>Zus&#228;tzlich zu dem aktuellen Gesetzgebungsvorhaben ist im zweiten Schritt eine Gesamtreform des Vormundschaftsrechts beabsichtigt. Die Grundkonzeption des Vormundschaftsrechts stammt aus dem 19. Jahrhundert und bedarf daher in vielen Bereichen der Anpassung an die aktuellen Rechts- und Lebensverh&#228;ltnisse. Ein Gesetzesentwurf soll im Laufe der Legislaturperiode erarbeitet werden.</p></div>
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		<title>Bundesjustizministerin: Erbrechtliche Gleichstellung nichtehelicher Kinder vollenden</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 13:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie & Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Erben]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[nichtehelich]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zur geplanten erbrechtlichen Gleichstellung aller nichtehelichen Kinder, die vor dem 1. Juli 1949 geboren sind:
Die Gleichstellung ehelicher und nichtehelicher Kinder im Familienrecht ist weitgehend vollendet. Nichteheliche Kinder in der Bundesrepublik bekamen bereits 1970 ein gesetzliches Erbrecht. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg der Gleichstellung war die Kindschaftsrechtsreform, die ich vor &#252;ber zehn Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zur geplanten erbrechtlichen Gleichstellung aller nichtehelichen Kinder, die vor dem 1. Juli 1949 geboren sind:</p>
<p>Die Gleichstellung ehelicher und nichtehelicher Kinder im Familienrecht ist weitgehend vollendet. Nichteheliche Kinder in der Bundesrepublik bekamen bereits 1970 ein gesetzliches Erbrecht. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg der Gleichstellung war die Kindschaftsrechtsreform, die ich vor &#252;ber zehn Jahren auf den Weg gebracht habe. Die politischen Weichenstellungen sind in der Gesellschaft angekommen. Heute ist es kein Makel, nicht verheiratete Eltern zu haben.<span id="more-21982"></span></p>
<p>Aber: Bis heute gibt es nichteheliche Kinder, die nicht gesetzliche Erben ihrer V&#228;ter werden. Nach wie vor gilt eine alte &#220;bergangsregelung, die bestimmte nichteheliche Kinder vom gesetzlichen Erbrecht ausschlie&#223;t. Das wollen wir &#228;ndern. Nichteheliche Kinder sollen in Zukunft auch dann erben, wenn sie vor dem 1. Juli 1949 geboren sind.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p>1. Aktuelle Rechtslage  Im Erbrecht sind nichteheliche und eheliche Kinder grunds&#228;tzlich gleichgestellt. Nach wie vor hat jedoch eine Ausnahme Bestand, die das Gesetz &#252;ber die rechtliche Stellung der nichtehelichen Kinder vom 19. August 1969 vorsah. Diese Sonderregelung f&#252;hrt dazu, dass vor dem 1. Juli 1949 geborene nichteheliche Kinder bis heute mit ihren V&#228;tern als nicht verwandt gelten und daher auch kein gesetzliches Erbrecht haben.</p>
<p>2. Entscheidung des Europ&#228;ischen Gerichtshofs f&#252;r Menschenrechte Der Europ&#228;ische Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte (EGMR) hat am 28. Mai 2009 in einem Individualbeschwerdeverfahren festgestellt, dass die bisher im deutschen Erbrecht vorgesehene Ungleichbehandlung von ehelichen und nichtehelichen Kindern, die vor dem 1. Juli 1949 geboren wurden, im Widerspruch zur Europ&#228;ischen Menschenrechtskonvention steht.</p>
<p>3. Geplante Regelung Ein Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums sieht vor, dass alle vor dem 1. Juli 1949 geborenen nichtehelichen Kinder k&#252;nftig gesetzliche Erben ihrer V&#228;ter werden:</p>
<ul>
<li>F&#252;r k&#252;nftige Sterbef&#228;lle werden alle vor dem 1. Juli 1949 geborenen nichtehelichen Kinder ehelichen Kindern gleichgestellt. Sie beerben ihre V&#228;ter als gesetzliche Erben.</li>
<li>Dieses Erbrecht der vor dem 1. Juli 1949 geborenen nichtehelichen Kinder soll aber nicht zu Lasten von hinterbliebenen Ehefrauen und Lebenspartnern gehen. Um deren Vertrauen in die fr&#252;here Regelung zu sch&#252;tzen, wird ihnen eine gesetzliche Vorerbschaft einger&#228;umt. Das bedeutet: Stirbt der Vater, erben zun&#228;chst seine Ehefrau oder sein Lebenspartner. Erst wenn auch diese sterben, geht ihr Anteil als sog. Nacherbschaft an die betroffenen nichtehelichen Kinder.</li>
<li>Bei Sterbef&#228;llen, die sich bereits vor Inkrafttreten der geplanten Neuregelung ereignet haben, sind die erbrechtlichen Folgen schon eingetreten. Das Verm&#246;gen des Verstorbenen ist bereits auf die nach alter Rechtslage berufenen Erben &#252;bergegangen. Um ihr Vertrauen in die entstandene Eigentumslage zu sch&#252;tzen, unterliegt die r&#252;ckwirkende Entziehung solcher Erbschaften sehr engen verfassungsrechtlichen Grenzen:</li>
<li>
<ul>
<li>M&#246;glich ist, die Neuregelung auf Todesf&#228;lle zu erweitern, die erst nach der Entscheidung des EGMR am 28. Mai 2009 eingetreten sind. Denn seit der Entscheidung k&#246;nnen die nach altem Recht berufenen Erben nicht mehr auf ihr Erbe vertrauen.</li>
<li>F&#252;r nichteheliche Kinder, deren V&#228;ter bereits vor dem 29. Mai 2009 verstorben sind, muss es aus Gr&#252;nden des Vertrauensschutzes grunds&#228;tzlich bei der fr&#252;heren Rechtslage bleiben. Eine Ausnahme ist f&#252;r F&#228;lle geplant, bei denen der Staat selbst zum Erben geworden ist, zum Beispiel weil es weder Verwandte noch Ehegatten bzw. Lebenspartner gab oder weil die Erbschaft ausgeschlagen wurde. In solchen Konstellationen soll der Staat den Wert des von ihm ererbten Verm&#246;gens an die betroffenen nichtehelichen Kinder auszahlen.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Momentan erhalten die L&#228;nder und Verb&#228;nde Gelegenheit, zu dem Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums Stellung zu nehmen.</p></div>
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		<item>
		<title>Justizministerin: Pilotprojekt f&#252;r europ&#228;isches Familienrecht</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 13:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie & Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die franz&#246;sische Justizministerin Michèle Alliot-Marie und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger unterzeichnen heute anl&#228;sslich des deutsch-franz&#246;sischen Ministerrates in Paris das Abkommen zum deutsch-franz&#246;sischen Wahlg&#252;terstand. Dazu erkl&#228;rt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:
Frankreich und Deutschland starten ein Pilotprojekt f&#252;r ein europ&#228;isches Familienrecht. Ein zusammenwachsendes Europa braucht praktikable und klare L&#246;sungen f&#252;r Ehen, die sich zu Recht nicht an Staatsgrenzen und Staatsangeh&#246;rigkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Die franz&#246;sische Justizministerin Michèle Alliot-Marie und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger unterzeichnen heute anl&#228;sslich des deutsch-franz&#246;sischen Ministerrates in Paris das Abkommen zum deutsch-franz&#246;sischen Wahlg&#252;terstand. Dazu erkl&#228;rt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:</p>
<p>Frankreich und Deutschland starten ein Pilotprojekt f&#252;r ein europ&#228;isches Familienrecht. Ein zusammenwachsendes Europa braucht praktikable und klare L&#246;sungen f&#252;r Ehen, die sich zu Recht nicht an Staatsgrenzen und Staatsangeh&#246;rigkeiten orientieren.<span id="more-21980"></span></p>
<p>Der neue Wahlg&#252;terstand bietet Eheleuten eine attraktive Wahlm&#246;glichkeit f&#252;r die Behandlung ihres Verm&#246;gens in der Ehe. Andere EU-L&#228;nder k&#246;nnen sich anschlie&#223;en. Wenn das neue Instrument erfolgreich ist, k&#246;nnen weitere gemeinsame Schritte folgen. Der Wahlg&#252;terstand kann zur Initialz&#252;ndung f&#252;r Angleichungen im Familienrecht in einem zusammenwachsenden Europa werden.</p>
<p>Zum Hintergrund: Ehen mit Auslandsber&#252;hrung sind weit verbreitet. Im Jahr 2008 hatte bei 11 % der Eheschlie&#223;ungen ein Ehepartner die deutsche, der andere Ehepartner eine ausl&#228;ndische Staatsangeh&#246;rigkeit. Hinzu kommen deutsche Ehepaare, die im Ausland leben sowie ausl&#228;ndische Ehepaare, die in Deutschland leben. Da sich die rechtlichen Folgen der Ehe unter anderem nach der Staatsgeh&#246;rigkeit richten, k&#246;nnen Ehen mit Auslandsbezug zu rechtlichen Schwierigkeiten f&#252;hren.</p>
<p>Auch in den L&#228;ndern der Europ&#228;ischen Union (EU) ist das Eherecht national sehr unterschiedlich ausgestaltet. Auf europ&#228;ischer Ebene wird daher nach gemeinsamen Antworten auf die Fragen gesucht, welches nationale Recht bei Ehen mit Auslandsber&#252;hrung Anwendung findet. Hingegen steht eine inhaltliche Angleichung des Familienrechts in den Mitgliedstaaten aufgrund von unterschiedlichen, h&#228;ufig in Jahrhunderten gewachsenen und tief in der Bev&#246;lkerung verwurzelten Rechtstraditionen momentan nicht auf der europ&#228;ischen Agenda.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, zun&#228;chst bilateral vorzugehen. Deutschland und Frankreich tauschen sich schon lange und intensiv &#252;ber ihr Zivilrecht aus. Aus der gemeinsamen Erkl&#228;rung zum 40. Jahrestag des Elysée-Vertrags im Jahr 2003 stammt der Wunsch, das Familienrecht beider Nationen inhaltlich anzun&#228;hern. Der deutsch-franz&#246;sische Wahlg&#252;terstand macht den ersten Schritt. Er kann regelm&#228;&#223;ig gew&#228;hlt werden, wenn</p>
<ul>
<li>deutsche Ehegatten in Frankreich oder franz&#246;sische Ehegatten in Deutschland leben,</li>
<li>deutsch-franz&#246;sische Ehegatten in Frankreich oder in Deutschland leben oder</li>
<li>ausl&#228;ndische Ehegatten ihren gew&#246;hnlichen Aufenthalt entweder in Deutschland oder in Frankreich haben.</li>
</ul>
<p>Er steht aber auch deutschen Ehepaaren, die in Deutschland leben, zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Inhaltlich orientiert sich der Wahlg&#252;terstand an der Zugewinngemeinschaft, dem gesetzlichen G&#252;terstand in Deutschland. Dabei bleiben die Verm&#246;gen der Ehegatten w&#228;hrend der Ehe getrennt. Nur bei Ende des G&#252;terstandes wird der erwirtschaftete Zugewinn ausgeglichen. Trotz der Anlehnung an die Zugewinngemeinschaft gibt es beim Wahlg&#252;terstand eine Reihe franz&#246;sisch gepr&#228;gter Besonderheiten. So werden etwa Schmerzensgeld und zuf&#228;llige Wertsteigerungen von Immobilien (z.B. durch Erkl&#228;rung zu Bauland) nicht im Zugewinnausgleich ber&#252;cksichtigt.</p>
<p>Der Staatsvertrag muss jetzt von beiden Staaten ratifiziert werden. Anschlie&#223;end steht der deutsch-franz&#246;sische Wahlg&#252;terstand auch anderen Mitgliedstaaten der EU offen. Er k&#246;nnte so zum Pilotverfahren f&#252;r weitere Angleichungen des Familienrechts zwischen einzelnen Mitgliedstaaten mit &#228;hnlichen Rechtstraditionen werden.</p></div>
<p><a title="pdf-Datei, Ansicht in neuem Fenster: Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Franz&#246;sischen Republik &#252;ber den Wahl-G&#252;terstand" href="http://www.bmj.bund.de/files/-/4320/Abkommen%20zwischen%20der%20Bundesrepublik%20Deutschland%20und%20der%20Franz%C3%B6sischen%20Republik%20%C3%BCber%20den%20Wahl-G%C3%BCterstand.pdf" target="_blank">Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Franz&#246;sischen Republik &#252;ber den Wahl-G&#252;terstand , 56 kb</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unzureichende Deutschkenntnisse als K&#252;ndigungsgrund</title>
		<link>http://www.verbrauchernews.de/familie/schule_beruf/ms-21978.html</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 13:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule & Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[deutschkenntnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist ein Arbeitnehmer nicht in der Lage, in deutscher Sprache abgefasste Arbeitsanweisungen zu lesen, so kann eine ordentliche K&#252;ndigung gerechtfertigt sein.
Es stellt keine nach § 3 Abs. 2 AGG verbotene mittelbare Benachteiligung wegen der ethnischen Herkunft dar, wenn der Arbeitgeber von seinen Arbeitnehmern die Kenntnis der deutschen Schriftsprache verlangt, soweit sie f&#252;r deren T&#228;tigkeit erforderlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist ein Arbeitnehmer nicht in der Lage, in deutscher Sprache abgefasste Arbeitsanweisungen zu lesen, so kann eine ordentliche K&#252;ndigung gerechtfertigt sein.</strong></p>
<p>Es stellt keine nach § 3 Abs. 2 AGG verbotene mittelbare Benachteiligung wegen der ethnischen Herkunft dar, wenn der Arbeitgeber von seinen Arbeitnehmern die Kenntnis der deutschen Schriftsprache verlangt, soweit sie f&#252;r deren T&#228;tigkeit erforderlich ist. Der Arbeitgeber verfolgt ein im Sinne des Gesetzes legitimes, nicht diskriminierendes Ziel, wenn er &#8211; zB aus Gr&#252;nden der Qualit&#228;tssicherung &#8211; schriftliche Arbeitsanweisungen einf&#252;hrt.<span id="more-21978"></span></p>
<p>Der 1948 geborene Kl&#228;ger war seit 1978 als Produktionshelfer bei der Arbeitgeberin besch&#228;ftigt, einem Unternehmen der Automobilzuliefererindustrie mit ca. 300 Arbeitnehmern. Er ist in Spanien geboren und dort zur Schule gegangen. Nach einer vom Kl&#228;ger unterzeichneten Stellenbeschreibung aus dem Jahr 2001 z&#228;hlte zu den Anforderungen die Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Der Kl&#228;ger absolvierte im September 2003 auf Kosten der Arbeitgeberin w&#228;hrend der Arbeitszeit einen Deutschkurs. Mehrere ihm empfohlene Folgekurse lehnte er ab. Seit M&#228;rz 2004 ist die Arbeitgeberin nach den entsprechenden Qualit&#228;tsnormen zertifiziert. In der Folgezeit wurde bei mehreren internen Audits festgestellt, dass der Kl&#228;ger Arbeits- und Pr&#252;fanweisungen nicht lesen konnte. Im September 2005 forderte die Arbeitgeberin ihn auf, Ma&#223;nahmen zur Verbesserung seiner Deutschkenntnisse zu ergreifen. Eine weitere Aufforderung im Februar 2006 verband die Arbeitgeberin mit dem Hinweis, er m&#252;sse mit einer K&#252;ndigung rechnen, wenn er die Kenntnisse nicht nachweisen k&#246;nne. Nach einem Audit von April 2007 war der Kl&#228;ger weiterhin nicht in der Lage, die Vorgaben einzuhalten. Daraufhin k&#252;ndigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverh&#228;ltnis mit Zustimmung des Betriebsrats zum 31. Dezember 2007.</p>
<p>Der Zweite Senat des Bundesarbeitsgerichts hat die hiergegen erhobene Klage &#8211; anders als das Landesarbeitsgericht &#8211; abgewiesen. Die K&#252;ndigung verst&#246;&#223;t nicht gegen das Verbot mittelbarer Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft. Der Arbeitgeberin war es nicht verwehrt, vom Kl&#228;ger ausreichende Kenntnisse der deutschen Schriftsprache zu verlangen. Sie hatte ihm ausreichend Gelegenheit zum notwendigen Spracherwerb gegeben.</p>
<p>Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 28. Januar 2010 &#8211; 2 AZR 764/08 &#8211; Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Hamm, Urteil vom 17. Juli 2008 &#8211; 16 Sa 544/08 -</p>
<hr size="1" />Bundesarbeitsgericht | 99084 Erfurt | 28.01.2010</p>
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		<title>Gef&#228;hrliches Kinderspielzeug braucht kein Mensch &#8211; EU-Richtlinie muss nachgebessert werden: Handlungsbedarf auch in Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 14:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie & Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[gefährlich]]></category>
		<category><![CDATA[spielzeug]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) unterst&#252;tzt Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner in der Forderung einer raschen Nachbesserung der EU Spielzeugrichtlinie. &#8220;Gef&#228;hrliche Substanzen haben in Spielzeug nichts zu suchen&#8221;, sagt Vorstand Gerd Billen. Doch auch auf nationaler Ebene besteht dringender Handlungsbedarf. Billen: &#8220;Eltern, die ihren Kindern eine Freude machen wollten, fragen sich, ob das Spielzeug unter dem Weihnachtsbaum nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) unterst&#252;tzt Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner in der Forderung einer raschen Nachbesserung der EU Spielzeugrichtlinie. &#8220;Gef&#228;hrliche Substanzen haben in Spielzeug nichts zu suchen&#8221;, sagt Vorstand Gerd Billen. Doch auch auf nationaler Ebene besteht dringender Handlungsbedarf. Billen: &#8220;Eltern, die ihren Kindern eine Freude machen wollten, fragen sich, ob das Spielzeug unter dem Weihnachtsbaum nicht eher Anlass zur Sorge ist.&#8221;</strong><span id="more-21962"></span></p>
<p>Der vzbv h&#228;lt es nach den neuen Ergebnissen des Bundesinstituts f&#252;r Risikobewertung (BfR) daher f&#252;r zwingend erforderlich, dass</p>
<ul>
<li>Hersteller und H&#228;ndler potentiell gesundheitsgef&#228;hrdendes Spielzeug umgehend vom Markt nehmen,</li>
<li>Aufsichts&#228;mter analog zur Lebensmittelaufsicht die Ergebnisse von Spielzeugkontrollen &#246;ffentlich machen und dabei auch Hersteller- und Produktnamen kritischer Waren nennen,</li>
<li>die Zust&#228;ndigkeiten f&#252;r Produktsicherheit auf Bundesebene beim Verbraucherschutzministerium geb&#252;ndelt werden, um eine bessere zentrale Koordination und rasche Handlungsf&#228;higkeit zu erm&#246;glichen,</li>
<li>ein f&#252;r jedermann zug&#228;ngliches Verbraucherportal &#252;ber gef&#228;hrliche Spielwaren informiert.</li>
</ul>
<p>Eine erste Grundlage liefert das bereits existierende Portal der Bundesanstalt f&#252;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.</p>
<p>Bis Politik und Handel reagieren, sollten Verbraucher beim Kauf von Spielzeug auf ein vorhandenes GS-Zeichen achten. Die GS-gepr&#252;ften Produkte m&#252;ssen strenge PAK-Grenzwerte einhalten.</p>
<p>Bereits bei den Verhandlungen zur EU-Spielzeugrichtlinie hatte der vzbv die Vorschl&#228;ge und auch die abschlie&#223;ende Richtlinie als nicht weitgehend genug kritisiert. Die im vergangenen Jahr verabschiedete Richtlinie soll 2011 in Kraft treten. Zwar wird sie f&#252;r Verbesserungen in der Spielzeugsicherheit sorgen, greift jedoch an vielen Stellen zu kurz. So enth&#228;lt sie keine verbindlichen Grenzwerte f&#252;r krebserregende polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAK) und deren Einsatz.</p>
<p>Das neue Gutachten des Bundesinstituts f&#252;r Risikobewertung (BfR) bietet die Chance, weitergehende Verbote und strengere Grenzwerte zu etablieren. Das Gutachten warnt vor den Gefahren dieser Substanzen. Sie st&#252;nden im Verdacht, das Erbgut zu ver&#228;ndern, Krebs zu erzeugen und die Fortpflanzung zu beeintr&#228;chtigen.</p>
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		<title>Winterspaziergang mit Hund</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 14:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie & Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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Nicht nur Zweibeiner, auch Vierbeiner erwischt es im Winter oft eiskalt. Gut vorbereitet sind Eis und Schnee jedoch kein Problem f&#252;r Struppi und Co. Gassigehen ist bei jedem Wetter m&#246;glich. Au&#223;erdem st&#228;rkt die Bewegung an der frischen Luft die Abwehr von Erk&#228;ltungskrankheiten.
Hundepfoten passen sich erstaunlich gut den unterschiedlichsten Wetter- und Bodenbedingungen an, ihre Krallen wirken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 10]&gt; &lt;! /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} --></p>
<p>Nicht nur Zweibeiner, auch Vierbeiner erwischt es im Winter oft eiskalt. Gut vorbereitet sind Eis und Schnee jedoch kein Problem f&#252;r Struppi und Co. Gassigehen ist bei jedem Wetter m&#246;glich. Au&#223;erdem st&#228;rkt die Bewegung an der frischen Luft die Abwehr von Erk&#228;ltungskrankheiten.</p>
<p>Hundepfoten passen sich erstaunlich gut den unterschiedlichsten Wetter- und Bodenbedingungen an, ihre Krallen wirken wie Spikes. Auf Streusalz oder Splitt sind sie jedoch nicht von der Natur vorbereitet. Zudem k&#246;nnen scharfkantige Steinchen oder spitze Eisbrocken die Ballen verletzen. Wenn dann noch Streusalz in die Wunden eindringt, leidet der Hund unter brennenden Schmerzen. Salz macht die Sohlen spr&#246;de und rissig und kann zu Entz&#252;ndungen f&#252;hren. Daher sollte man die Ballen schon vor dem Spaziergang mit einer fetthaltigen Creme, Vaseline oder Melkfett eincremen. Pfotenbalsam und Schutzsprays, erh&#228;ltlich im Fachhandel, beugen ebenfalls Verletzungen vor. Bei langhaarigen Hunden empfiehlt sich ein kleiner ‚Friseurbesuch’: Haare zwischen den Zehen ausscheren und falls die Beinhaare sehr lang sind, ebenfalls schneiden.<span id="more-21949"></span></p>
<p>Bei der R&#252;ckkehr sollten die Pfoten sorgf&#228;ltig von Salzresten und Eisbrocken befreit, das hei&#223;t zwischen den Zehen und im Fell am besten mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. M&#228;ntelchen und Sch&#252;hchen sind nicht artgerecht und daher &#252;berfl&#252;ssig. Die meisten Hunderassen besitzen genug Unterhautfett und dichtes Fell, um mit kalten Temperaturen zurechtzukommen. Nur wenige Rassen, zum Beispiel englische Whippets, haben eine sehr d&#252;nne Unterhautfettschicht und ben&#246;tigen zus&#228;tzlichen K&#228;lteschutz. Schuhe aus wasserfestem, atmungsaktivem Material und mit einer verst&#228;rkten Auftrittsfl&#228;che, sogenannte Booties, sind hingegen kein modischer Schnickschnack. Empfindlichen oder verletzten Tieren sind sie ein guter Schutz. Auch Schlittenhunde in der Arktis, die oft kilometerweit &#252;ber Eis und Schnee laufen, tragen solche Pfotenschuhe.</p>
<p>Viele Hunde fressen gerne Schnee und k&#246;nnen das auch ohne gesundheitliche Probleme vertragen. Die gefrorene Kost kann aber bei manchen auch schwerwiegende Magen- und Darmentz&#252;ndungen zur Folge haben. Beim Spielen sollten daher nur St&#246;ckchen, keine Schneeb&#228;lle geworfen werden. Der obere Verdauungstrakt eines Hundes erweist sich oft als sehr anf&#228;llig gegen Schnee. Beim B&#228;llefangen werden Schneebrocken geschluckt. Die K&#228;lte reizt die Magenschleimhaut, Erbrechen ist die Folge. Schlimmstenfalls gesellt sich blutiger Durchfall hinzu, der ohne Medikamente nicht zu stoppen ist. Zudem k&#246;nnen Splittbeimengungen oder Reste von Streusalz den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Handels&#252;bliches Streusalz besteht gr&#246;&#223;tenteils aus Kochsalz. Kleinere Mengen sind nicht giftig, doch Vorsicht ist trotzdem geboten. Denn manche Streusalze oder auch Frostschutzmittel enthalten zudem Ethylenglycol, eine geruchlose, s&#252;&#223;lich schmeckende Substanz. Nur wenige Tropfen gen&#252;gen, um schlimmstenfalls schwere Nierensch&#228;den oder gar t&#246;dliches Nierenversagen auszul&#246;sen. Vergiftungsanzeichen sind abh&#228;ngig von der Giftmenge ein bis sechs Stunden nach der Aufnahme erkennbar. Im Akutfall reichen sie von torkelndem Gang &#252;ber Erbrechen, beschleunigte Atmung und Kr&#228;mpfe bis hin zur Bewusstlosigkeit. Wenn ein Hund gr&#246;&#223;ere Mengen Streusalz aufgeschleckt hat, geben Sie ihm sofort Kohletabletten, um die Resorption im Magen zu unterbrechen, und fahren Sie umgehend zu Ihrem Tierarzt. Hat der Hund zu Hause Streusalz gefressen oder Frostschutzmittel geleckt, nehmen Sie die Verpackung mit. Der Tierarzt kann anhand der Packungsbeschreibung die n&#246;tigen Ma&#223;nahmen einleiten.</p>
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		<title>„Mampapa“ und „Nenenen“ oder „Mama, Papa, Wauwau, Licht“ &#8211; Sprechenlernen bei Kleinkindern</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie & Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[sprechenlernen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jonas ist 18 Monate alt und ein typischer Vertreter der Spezies Mann: Er ist eher maulfaul. „Mama, Papa, dadada, Licht“ – mit diesem Wortschatz mogelt er sich durch s&#228;mtliche Konversationen und zeigt dennoch jedem genau, was er will. Dabei versteht er eigentlich alles, zeigt Opa M&#228;hdrescher und Feuerwehrspritze im Bilderbuch, bringt zuverl&#228;ssig Teller oder Schuhe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 10]&gt; &lt;! /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} --></p>
<p>Jonas ist 18 Monate alt und ein typischer Vertreter der Spezies Mann: Er ist eher maulfaul. „Mama, Papa, dadada, Licht“ – mit diesem Wortschatz mogelt er sich durch s&#228;mtliche Konversationen und zeigt dennoch jedem genau, was er will. Dabei versteht er eigentlich alles, zeigt Opa M&#228;hdrescher und Feuerwehrspritze im Bilderbuch, bringt zuverl&#228;ssig Teller oder Schuhe, wenn man ihn darum bittet, oder schaltet sogar das Radio aus. Sprechen? Nicht n&#246;tig! Frauen reden, M&#228;nner schweigen. Das stimmt bereits im Babyalter. Die gleichaltrige Amelie benennt bereits „Haus“,„Katze“ oder „Maus“ und das sogar mit deutlich klarer und verst&#228;ndlicher Aussprache. Ist es bei Ihrem Kind auch so? Keine Sorge! Ihr Kind speichert die Informationen einfach l&#228;nger auf der Festplatte, bevor es zur Tat schreitet und sie ausspuckt. Jedes Kind entwickelt sich nach seinem eigenen Rhythmus – das gilt sowohl f&#252;r die Sprache als auch f&#252;r alle anderen Lebensbereiche. Die „Meilensteine“ im groben &#220;berblick:<span id="more-21889"></span></p>
<ul type="disc">
<li>Zwischen 18 bis 24 Monaten umfasst das Vokabular eines Kindes ungef&#228;hr 200 W&#246;rter, vor allem Hauptw&#246;rter. Zwischen 18 und 20 Monaten lernen Kinder 10 oder mehr W&#246;rter t&#228;glich hinzu. Manche lernen alle 90 Minuten ein neues Wort – also achten Sie auf Ihre Ausdr&#252;cke!</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Am Ende des zweiten Lebensjahres explodiert der kindliche Sprachschatz f&#246;rmlich. Jetzt werden au&#223;erdem Zwei-Wort-S&#228;tze gebildet, wie z. B. „Ben Rutsche“, „Mama essen“ oder „Papa arbeiten“. Mit etwa zwei Jahren kann der Nachwuchs Drei-Wort-S&#228;tze bilden und einfache Melodien singen. Das Verst&#228;ndnis f&#252;r die eigene Person entwickelt sich: Das Kind wird beginnen, von sich selbst zu sprechen – was es mag und was nicht, was es denkt und f&#252;hlt. Pers&#246;nliche F&#252;rw&#246;rter verwirren es dabei jedoch. Sie werden beobachten, dass es sie vermeidet und z. B. „Ball werfen“ sagt anstelle von „ich werfe“.</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Im Alter von 25 bis 36 Monaten k&#228;mpft das Kind vielleicht mit sich, um das richtige Ma&#223; beim Sprechen zu finden. Das wird es aber schnell erlernen. Es beginnt nun auch, die Anwendung der Personalpronomen zu beherrschen, wie z. B. ich, mich, dir und du. Zwischen zwei und drei Jahren erweitert sich sein Vokabular auf 300 W&#246;rter, es verwendet Nomen und Verben miteinander, um komplette einfache S&#228;tze zu bilden wie z. B. „Ich spiele Ball“.</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Mit etwa drei Jahren wird Ihr Kind zu einem anspruchsvolleren Redner: Es ist in der Lage, eine l&#228;ngere Unterhaltung zu f&#252;hren, seine Tonlage und Wortwahl anzupassen. Dabei verwendet es noch einfachere Vokabeln, wenn es sich mit einem anderen Kind unterh&#228;lt. Wenn es mit Erwachsenen spricht, wird es jedoch mehr und mehr formulieren. Au&#223;erdem ist die Sprache nun erheblich verst&#228;ndlicher, das Kind kann seinen Namen und sein Alter sagen.</li>
</ul>
<p>„Sprache lernen“ funktioniert nur &#252;ber „Sprache erleben“. Deshalb ist es besonders wichtig, schon mit Babys normal zu sprechen und beispielsweise beim F&#252;ttern, Wickeln oder Anziehen zu erkl&#228;ren, was gerade geschieht. L&#228;cheln Sie Ihr Kind an, wenn es Ihnen durch Laute oder Mimik antwortet. Auf keinen Fall sollten Sie Aussprachefehler ihrer Kinder verbessern und sie dazu anhalten, W&#246;rter richtig nachzusprechen. Das bremst die Motivation und die Kleinen f&#252;hlen sich eher ausgeschimpft. Besser ist: Wiederholen der Aussagen in einer verbesserten Variante. Tun Sie nicht so, als h&#228;tten Sie Ihr Kind verstanden, wenn dies nicht der Fall ist. Beantworten Sie Fragen, und machen Sie die Kinder auf neue Dinge und W&#246;rter aufmerksam, indem Sie davon erz&#228;hlen.</p>
<p>Vorlesen ist eine tolle M&#246;glichkeit, um die Sprachentwicklung zu f&#246;rdern. Lieder und Aufz&#228;hlreime sind ebenfalls sehr n&#252;tzlich beim Sprechenlernen. Durch ihren einfachen, gleich bleibenden Rhythmus k&#246;nnen die lustigen Verse Aufmerksamkeit und Merkf&#228;higkeit verbessern. Au&#223;erdem lernen die Kinder durch die Lieder spielerisch neue W&#246;rter und deren richtige Aussprache.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jedes dritte Kindergartenkind zeigt Sehschw&#228;chen &#8211; Studie nahm Augengesundheit von Zwei- bis Sechsj&#228;hrigen in Bayern unter die Lupe</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:14:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie & Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei jedem dritten Kind zwischen zwei und sechs Jahren besteht der Verdacht auf eine Sehschw&#228;che oder Augenerkrankung, die durch einen Augenarzt abgekl&#228;rt werden sollte. Dies gilt zumindest f&#252;r Bayern, denn zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Betriebskrankenkassen in Bayern, die von Februar bis April dieses Jahres in 13 bayerischen Kindertagesst&#228;tten durchgef&#252;hrt wurde.  Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei jedem dritten Kind zwischen zwei und sechs Jahren besteht der Verdacht auf eine Sehschw&#228;che oder Augenerkrankung, die durch einen Augenarzt abgekl&#228;rt werden sollte. Dies gilt zumindest f&#252;r Bayern, denn zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Betriebskrankenkassen in Bayern, die von Februar bis April dieses Jahres in 13 bayerischen Kindertagesst&#228;tten durchgef&#252;hrt wurde. <span id="more-21881"></span> Im Rahmen einer orthoptischen Reihenuntersuchung wurden rund 850 Jungen und M&#228;dchen im Alter zwischen zwei und sechs Jahren auf ihre Augengesundheit &#252;berpr&#252;ft. Die Orthoptik ist ein spezieller Bereich der Augenheilkunde, der die Vorbeugung, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von Schiel-Erkrankungen, Sehschw&#228;chen, St&#246;rungen des ein- und beid&#228;ugigen Sehens, Augenzittern und Augenbewegungsst&#246;rungen umfasst.</p>
<p>Bei jedem dritten Kind wurde der Verdacht auf eine Fehlsichtigkeit ermittelt, in acht Prozent der F&#228;lle eine Schiel-Erkrankung. Bereits jedes elfte Kind in diesem Alter tr&#228;gt eine Brille, &#252;ber die H&#228;lfte davon wiederum hatte einen auff&#228;lligen Befund. Nur 16 Prozent der untersuchten Kinder hatten nach Aussage der Eltern bereits an einer augen&#228;rztlichen Untersuchung teilgenommen. Das sind nach Ansicht von Experten ernst zu nehmende Ergebnisse, denn Augenerkrankungen „verwachsen“ sich nicht, und sollten fr&#252;hzeitig durch einen Augenarzt diagnostiziert und behandelt werden. So ist Schielen nicht nur ein Sch&#246;nheitsfehler, sondern oft auch eine schwere Sehbehinderung. 60 bis 90 Prozent aller betroffenen Kinder entwickeln ohne fr&#252;hzeitige Behandlung eine einseitige Amblyopie (Schwachsichtigkeit).</p>
<p>Oft f&#228;llt den Eltern die Beeintr&#228;chtigung der Sehst&#228;rke bei ihrem Kind gar nicht auf. Denn das gesunde Auge gleicht den Fehler aus, wodurch das schwache Auge das Sehen immer mehr verlernt.</p>
<p>Das Sehverm&#246;gen entwickelt sich vor allem in den ersten Lebensjahren durch das Zusammenspiel von Gehirn und Augen. Wenn Sehst&#246;rungen bis zum dritten Lebensjahr entdeckt werden, k&#246;nnen sie in den meisten F&#228;llen erfolgreich behandelt werden. Um die Sehst&#246;rungen zu beheben, kommen Brillen, eine Abklebetherapie, spezielle Augen&#252;bungen oder Operation in Frage. <em>Foto: bananastock</em></p>
<p><em>Quelle: Jedes dritte Kindergartenkind mit Verdacht auf Sehschw&#228;che, BKK, M&#252;nchen, 06.05.2009, <a href="http://www.bkk-lv-bayern.de/bkk-barrierefrei/seiten/presse/pressedetail.php?p=263&amp;y=2009" target="_blank"><img src="/DOKUME~1/MARTIN~1/LOKALE~1/Temp/msohtml1/01/clip_image001.gif" border="0" alt="Opens external link in new window" width="14" height="10" />http://www.bkk-lv-bayern.de/bkk-barrierefrei/seiten/presse/pressedetail.php?p=263&amp;y=2009</a></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gift im Stift:die richtige Ausr&#252;stung f&#252;r ABC-Sch&#252;tzen &#8211; Augen auf beim Kauf von Schulutensilien / Manche Teile k&#246;nnen gesundheitsbedenklich sein</title>
		<link>http://www.verbrauchernews.de/familie/ms-21878.html</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 10:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie & Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[gift]]></category>
		<category><![CDATA[schulutensilien]]></category>
		<category><![CDATA[stift]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist es so weit: F&#252;r die ABC-Sch&#252;tzen beginnt das Schulleben. Gut ausger&#252;stet mit F&#252;ller, Buntstiften, Malkasten und Co. marschieren sie freudig ins Klassenzimmer. Doch beim Kauf der Schulausr&#252;stung f&#252;r die Erstkl&#228;ssler (und nicht nur f&#252;r die) sollten Eltern auf eine gute, unbedenkliche Qualit&#228;t achten. Denn auch Stifte, Lineal und Radiergummi k&#246;nnen hohe Anteile chemischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es so weit: F&#252;r die ABC-Sch&#252;tzen beginnt das Schulleben. Gut ausger&#252;stet mit F&#252;ller, Buntstiften, Malkasten und Co. marschieren sie freudig ins Klassenzimmer. Doch beim Kauf der Schulausr&#252;stung f&#252;r die Erstkl&#228;ssler (und nicht nur f&#252;r die) sollten Eltern auf eine gute, unbedenkliche Qualit&#228;t achten. Denn auch Stifte, Lineal und Radiergummi k&#246;nnen hohe Anteile chemischer Stoffe enthalten, die f&#252;r Kinder auf Dauer gesundheitssch&#228;digend sind. Darauf weist der T&#220;V Rheinland aktuell hin: „Kinder reagieren viel empfindlicher auf chemische Zus&#228;tze in Produkten als Erwachsene“, sagt Gunther Bier von T&#220;V Rheinland. Eltern sollten beim Einkauf des Schulbedarfs Produkte w&#228;hlen, die unabh&#228;ngig kontrolliert wurden. Pr&#252;fzeichen wie das „PROOF-Siegel“ oder „LGA tested“ geben darauf einen Hinweis. <span id="more-21878"></span></p>
<p>Wer sich das bunte Schreibmaterial vor dem Kauf genauer ansieht, kann sich laut T&#220;V Rheinland bereits ein erstes Urteil &#252;ber dessen Qualit&#228;t bilden: Wie wurden die Produkte verarbeitet? Steht die Anschrift des Anbieters auf der Verpackung? Und ganz wichtig: „Ein absto&#223;ender Geruch deutet darauf hin, dass Produkte giftige Chemikalien, etwa L&#246;sungsmittel, enthalten“, erkl&#228;rt der T&#220;V-Experte. Lassen Sie die Finger davon! Das gelte auch f&#252;r fertig best&#252;ckte Federm&#228;ppchen aus Kunststoff. Sie s&#228;hen zwar sch&#246;n bunt aus, k&#246;nnten aber – ebenso wie die in ihnen enthaltenen Stifte – gesundheitsbedenkliche Weichmacher enthalten. Eltern sollten deshalb lieber auf fertige M&#228;ppchen verzichten und das erste Schulset f&#252;r ihre Kinder selbst zusammenstellen.</p>
<p>F&#252;r Buntstifte gilt: Sie werden nicht nur zum Schreiben oder Malen genutzt. Manche Kinder nehmen die Stifte gern in den Mund und kauen darauf. Eltern sollten deshalb beim Kauf auf den Vermerk der EU-Norm DIN EN 71 achten. Diese Norm setzt die Richtwerte f&#252;r Schwermetalle in Spielzeugen fest und garantiert, dass die Stifte keine giftigen Farbstoffe – zum Beispiel im Lack oder der Mine – enthalten. Gleiches gilt f&#252;r den Kauf von Wassermalfarben. Bei den Radiergummis sollten Eltern lieber auf solche aus Naturkautschuk zur&#252;ckgreifen. Diese kommen in jedem Fall ohne gef&#228;hrliche Weichmacher aus.</p>
<p>Im vorigen Jahr hatte die Stiftung Warentest zum Schulbeginn 100 Artikel f&#252;r den Schulbedarf auf Weichmacher, Benzol und Schwermetalle getestet. Das Ergebnis damals: Jedes zehnte der gepr&#252;ften Produkte h&#228;tte nicht verkauft werden d&#252;rfen! Bedenklich sind vor allem giftige Weichmacher, sogenannte Phthalate, die sich in Radiergummis und vor allem Buntstiften fanden. Sie stellen zwar keine unmittelbare Gefahr dar, auf lange Sicht sind sie allerdings gesundheitssch&#228;dlich und k&#246;nnen zu Unfruchtbarkeit f&#252;hren. Phthalate wurden in Spielsachen bereits generell verboten. Bei Deck- und Wasserfarben hatte die Stiftung Warentest zudem blei- und chromhaltige Farben gefunden. &#220;ber den Mund aufgenommen, k&#246;nnen sie Vergiftungen hervorrufen. Schadstoffbelastete Produkte hatte die Stiftung Warentest 2008 haupts&#228;chlich bei Schn&#228;ppchenangeboten in Discountern und Superm&#228;rkten gefunden, vereinzelt aber auch bei Produkten bekannter Markenhersteller.</p>
<p><strong>Tipps zum Kauf von Schulbedarf:</strong></p>
<ul type="disc">
<li>Kaufen Sie nicht wahllos jedes vermeintliche Schn&#228;ppchen. Pr&#252;fen Sie das Produkt genau: Ist es gut verarbeitet? Steht eine Anschrift des Anbieters auf der Verpackung? Riecht es absto&#223;end?</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Kaufen Sie am besten Buntstifte aus naturbelassenem Holz ohne farbige Lackschicht, denn vor allem die Lacke k&#246;nnen verbotene Weichmacher enthalten.</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>W&#228;hlen Sie PVC-freie Radierer oder solche aus Naturkautschuk – ohne Phthalat-Weichmacher.</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Flexible Lineale aus Kunststoff sind zwar schick. Ges&#252;nder sind aber Lineale aus unbelastetem Holz. Diese halten auch l&#228;nger.</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>R&#252;ckgabe: Haben Sie bereits ein stark belastetes Produkt gekauft? Dann sollten Sie es ins Gesch&#228;ft zur&#252;ckbringen und Ersatz verlangen.</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Eigeninitiative: Eltern und Lehrer k&#246;nnen selbst Einkaufsgemeinschaften organisieren. &#214;kologisch orientierte Gro&#223;h&#228;ndler beliefern auch Schulshops und Privatleute. Bei gr&#246;&#223;eren St&#252;ckzahlen gew&#228;hren sie Mengenrabatt.</li>
</ul>
<p><em>Quellen: T&#220;V Rheinland r&#228;t: Beim Kauf auf Qualit&#228;tssiegel achten / Federm&#228;ppchen selbst zusammenstellen , Pressemeldung vom 27.07.2009, <a href="http://www.tuv.com/de/news_schulbedarf.html?lan=1" target="_blank"><img src="/DOKUME~1/MARTIN~1/LOKALE~1/Temp/msohtml1/01/clip_image001.gif" border="0" alt="Opens external link in new window" width="14" height="10" />http://www.tuv.com/de/news_schulbedarf.html?lan=1</a> Stiftung Warentest: Schadstoffe in Stiften, Farben und Radierern, Pressemeldung 05.09.2008, <a href="http://www.test.de/themen/bildung-soziales/test/-Schulbeginn/1707740/1707740/1712924/" target="_blank"><img src="/DOKUME~1/MARTIN~1/LOKALE~1/Temp/msohtml1/01/clip_image001.gif" border="0" alt="Opens external link in new window" width="14" height="10" />http://www.test.de/themen/bildung-soziales/test/-Schulbeginn/1707740/1707740/1712924/</a></em></p>
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