Die Geburtstagsparty war ein voller Erfolg, aber auf den Digitalfotos haben die Gäste alle rote Augen? Der Urlaub war traumhaft, aber die Fotos sind alle etwas farbstichig geworden? Digitalfotos, die nicht so gut geworden sind, können mit Bildbearbeitungsprogrammen nachbearbeitet werden. Damit lassen sich rot geblitzte Augen retuschieren, unschöne Elemente im Bildausschnitt entfernen oder Fotos mit Farbstich korrigieren. Die Tester der Stiftung Warentest haben jetzt zwölf Bildbearbeitungsprogramme getestet. Preis der Programme im Test: zwischen 8 und 100 Euro, vier davon sind sogar kostenlos.
Können die kostenlosen Programme mit der Software zum Kaufen mithalten? Die Tester prüften, wie gut sich mit den Programmen die Fotos bearbeiten, wie leicht sie sich installieren und bedienen lassen und die Funktionen zur Bildverwaltung. Am wichtigsten war natürlich die Bildbearbeitung. Wie einfach lassen sich Farben und Kontraste verbessern, Fotos schärfen, Staub und Kratzer entfernen? Und wie sieht es aus, wenn das Foto verändert werden soll: Geht das Drehen, Verzerren, Retuschieren, Ausschneiden und Einfügen einfach?
Ergebnis: Das beste Bildbearbeitungsprogramm im Test ist das “sehr gute” Adobe Photoshop Elements 4.0. Mit 90 Euro gehört es allerdings zu den teuersten Programmen. Wessen Taschengeld das nicht zulässt, dem empfehlen die Tester, zwei kostenlose Programme zu kombinieren: Fotos lassen sich “gut” mit The Gimp 2.2.9 oder mit Paint.NET 2.5 bearbeiten. Bilder archivieren oder für eine Diashow zusammenstellen geht mit beiden Programmen allerdings nicht. Dafür empfehlen die Tester unter den kostenlosen Programmen dann Google Picasa 2.1.
Mehr zum Test und ausführliche Tipps, wie man rote Augen retuschiert, falsch belichtete Bilder bearbeitet oder die Bilder zum E-Mail-Versand komprimiert, gibt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift test oder unter www.test.de.


