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Anschlusswechsel dem DSL-Provider überlassen – “connect” gibt Tipps bei Problemen mit dem DSL-Anschluss:


Immer mehr Anwender setzen in Sachen Internetverbindung auf DSL. Doch oft kostet es Kunden jede Menge Nerven, bis die schnelle Datenautobahn problemlos funktioniert. So häufen sich die Klagen über technische Schwierigkeiten beim Erstanschluss, Pannen beim Anbieterwechsel und schlechte Beratung über die Hotline. Wie Kunden typische DSL-Probleme lösen und sich Ärger ersparen, verrät das Telekommunikationsmagazin “connect”.

Bei fast allen Anbietern gibt es die Möglichkeit, die Verfügbarkeit der DSL-Verbindung online zu prüfen. Auf das Ergebnis des Tests sollten sich Nutzer allerdings nicht verlassen, so “connect”. Der Grund: Die Überprüfung erfolgt meist lediglich anhand der gemessenen Entfernung zur Vermittlungsstelle. Die technischen Details – wie etwa eine mögliche Überlastung der Telefonkabel durch zu viele DSL-Anschlüsse in einem Wohngebiet – bleiben dagegen zunächst unberücksichtigt. Was nur wenige wissen: Eine vollständige Leitungsmessung führen die Anbieter erst nach der Auftragserteilung durch.

Scheitert der gewünschte DSL-Zugang in einem Ballungsgebiet möglicherweise an Überlastung, ist in ländlichen Gebieten oft die zu große Entfernung zur Vermittlungsstelle der Grund. Auf eine schnelle Internetverbindung müssen Kunden laut “connect” aber dennoch nicht verzichten. In Regionen ohne DSL-Versorgung stellt T-Com Internet via Satellit bereit, weitere Angebote gibt es unter anderem von Teles (skyDSL), Astra oder Satspeed. Nachteil: Bei den Satellitenangeboten fallen in der Regel Zusatzkosten pro Nutzungsminute an. Meist deutlich günstiger ist Internet per Breitbandkabel über einen Kabelfernseh-Anbieter. Eine weitere Alternative ist Internet per Funk über UMTS oder, vereinzelt regional erhältlich, über Funkstandards wie beispielsweise WiMAX.

Doch nicht immer sind es nur technische Probleme, die für Ärger sorgen. Viele DSL-Kunden, die den Anbieter wechseln wollen, beschweren sich über lange Wartezeiten und mangelhafte Beratung über die Kunden-Hotline und stehen oft sogar Wochen ohne Internetverbindung da. “connect” rät: Bei einem Providerwechsel sollten Nutzer die Kündigung des bestehenden Anschlusses dem neuen Anbieter überlassen, denn das spart Zeit und schont die Nerven. Bei Providern, die diesen Service nicht anbieten, ist Skepsis angebracht. Verzögert sich die Anschluss-Freischaltung, sollte nach etwa einem Monat eine Frist von weiteren zwei bis drei Wochen gesetzt werden. Passiert auch dann nichts, besteht ein Sonderkündigungsrecht.

Von Martina Grau/ots, 20. Oktober 2006; Quelle: ots/NewsAktuell Presseportal
Kategorie: Internet
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