Weniger ist bei den neuen Flachbildschirmen oft mehr: Sie geben sich mit einem Drittel dessen zufrieden, was normale Computermonitore für sich beanspruchen. So sind Flachbildschirme nur etwa 15 Zentimeter tief, sie belasten die Arbeitsfläche mit nur sechs Kilogramm und verbrauchen im Vergleich zu ihren ausladenden Kollegen nur ein Drittel soviel Strom – etwa 20 bis 30 Watt. Und ihre Wärmeabstrahlung ist äußerst gering, weshalb sich Flachmodelle auch für Einbaulösungen eignen.
Nach einem Bericht in der aktuellen Ausgabe des Verbrauchermagazins “plus” überzeugen die High-Tech-Geräte auch mit ihrer sehr geringen Strahlenbelastung. Sie kommen ohne Elektronenröhre aus, die elektrisch geladene Partikel verschießt, so daß sie nach allen gängigen Normen als strahlungsarm eingestuft werden. “plus” bescheinigt den flachen Bildschirmen ferner ein absolut flimmerfreies Bild, das durch seine ebene Oberfläche keine Verzerrungen kennt. Die Farbabdeckung ist auf LCD-Geräten mit gutem Display ebenfalls einwandfrei, wobei sich hier allerdings Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Modellen bemerkbar machen. Und wichtig für Designfans: Auch die schlanke Optik der Flachbildschirme macht einen guten Eindruck. Flachbildschirme gibt es in Größen von 13 bis 18 Zoll. Sie entsprechen den Röhren-Monitor-Maßen von 14 bis 21 Zoll. Entsprechend breit ist das Preisspektrum: Für die kleinsten Monitore muß der Käufer etwa 1.800 Mark zahlen; die großen Geräte sind erst ab 6.000 Mark zu haben. Dabei entwickeln sich die 1 5-Zoll-Varianten, die preislich im Mittelfeld liegen, mehr und mehr zum Standard.
Die “plus”-Kaufempfehlungen berücksichtigen fünf Flachbildschirme der mittleren Preisklassen und das Einsteigermodell Acer View F 31. Dieses kombiniert zum Preis von 1.750 Mark ein designgekröntes Gehäuse mit guter Helligkeitsverteilung und einem angenehmen Kontrast. Dem Mitsubishi LXA 520 W für 2.670 Mark liegt ein Adapter für die Nutzung an APPLE-Rechnern bei. Der Viewsonic VPA 150 (2.700 Mark) ist besonders komfortabel, da er sich mit einem Dreh vom Quer- ins Hochformat bringen läßt. Die Bildschirmmenüs der Modelle Samsung Syncmaster 520 (3.000 Mark) und Ilyama Prolite 38 B (2.500 Mark) sind einfach und übersichtlich aufgebaut. Das brilliante, kontrastreiche Bild des Samsung-Gerätes hebt das Magazin besonders hervor. Der volldigitale Cybercomp Vision 1500 TPT für 2.100 Mark besitzt von der digitalen Grafikkarte über einen USB-Anschluß bis hin zu Mikrofon und Lautsprechern alles, was auf den Computerschreibtisch gehört.
Quelle: www.plusmagazin.de
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