Sie sind hier:     Startseite > Recht & Verträge > Rückgaberecht & Umtauschrecht
Umtausch des defekten oder ungewollten Geschenks

BGB - Das Bürgerliche GesetzbuchEin gesetzlich geregeltes Umtauschrecht bei fehlerfreier Ware gibt es nicht. Mittlerweile tauschen die meisten Händler Waren aus Kulanz um.

Ist der Händler nicht kulant und verweigert die Rücknahme der Ware, so verbleiben noch einige Möglichkeiten:

  • Bei defekter Ware ist der Verkäufer mindestens zwei Jahre verpflichtet, die beschädigte Ware zu ersetzen (Reperatur oder Ersatz). Allerdings sollten die ersten sechs Monate genutzt werden, die gesetzliche Gewährleistung einzufordern. Nach den sechs Monaten muss man nachweisen, dass der Mangel tatsächlich seit dem Kauf besteht.
  • Beim Kauf per Internet oder per Telefon gilt das Widerrufsrecht. Innerhalb von 14 Tagen lässt sich der erworbene Artikel ohne Angabe von Gründen zurückgeben. Ausgeschlossen hiervon sind jedoch Audio- oder Videoaufzeichnungen oder Software, wenn sie nach Lieferung entsiegelt worden sind.

Hilft dies nicht für Ihren Artikel, so versuchen Sie, den Händler umzustimmen. Beispielsweise solle er einen Gutschein in Höhe des Kaufpreises ausstellen. Weiter ...

Apropos Gutschein ... wer zu Weihnachten einen Gutschein untern dem Tannenbaum vorgefunden hat, sollte die Einlösefrist beachten. Aber auch wenn der Termin verstrichen ist, so gibt es immer noch Möglichkeiten, den Gutschein einzulösen. Aber Vorsicht, geht der Händler in Insolvenz oder ist der Gutschein verloren, sieht es schlecht aus mit dem Weihnachtsgeschenk. Auch wer beim angegebene Händler nichts passendes für sich findet, hat meist schlechte Karten. Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, den Gutschein gegen Bargeld einzulösen. Mehr ...

Weitere Meldungen zum Thema Umtausch- und Rückgaberecht

Anderthalb Jahre nach dem Kauf löste sich beim 524,90 Euro teuren Herd aus einem Versandhaus im Backofen die Emaille-Schicht ab. Ärgerlich, aber kein Problem, dachte Kathrin Schmidt (Name geändert): Denn schließlich war der Defekt innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist von zwei Jahren aufgetreten. Und da gilt: Der Kunde hat Anspruch auf eine kostenlose Reparatur oder ein Austauschgerät. Ist damit der Mangel ...   Weiter »
Frau Gisela A. hatte sich im Dezember 2005 eine hochwertige Digitalkamera bei einem großen Elektronikdiscounter gekauft, die leider schon im November 2006 ihren Dienst versagte: Das Objektiv wurde nicht mehr ausgefahren.   Weiter »
Der Stress vor Weihnachten war groß und doch ist der Pullover zu klein oder die neue Bluse gefällt nicht. Generell ist es so, dass ein Umtausch von Waren stets der Kulanz des Händlers unterliegt. Ein Umtauschrecht für ordnungsgemäße Ware kraft Gesetzes gibt es nicht. Am besten, man vereinbart schon beim Kauf mit dem Händler, ob und zu welchen Bedingungen die ...   Weiter »
Familie Bahm aus Dresden ist entrüstet. Obwohl sie sich alle Kassenzettel sorgfältig aufheben, sind sie im vergangenen Monat mit einer Reklamation ganz allein deshalb gescheitert, weil der Kassenzettel nicht mehr lesbar war. So konnten sie nicht nachweisen, wann und wo sie den Artikel gekauft hatten.   Weiter »
Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften nach Art. 234 des EG-Vertrages die Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt, ob die Vorschrift des § 439 Abs. 4 BGB, die den Käufer im Falle einer Ersatzlieferung dazu verpflichtet, an den Verkäufer eine Vergütung für die Nutzung der zunächst gelieferten mangelhaften Kaufsache zu zahlen, ...   Weiter »
Sind Nutzungsentschädigungen für fehlerhafte Produkte zulässig? Mit der heutigen Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH), den Europäischen Gerichtshof (EuGH) einzuschalten, wurde die Beantwortung dieser Frage vertagt. "Einerseits bedauern wir den Aufschub", sagte Patrick von Braunmühl, stellvertretender Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv). Andererseits sei man optimistisch, dass der EuGH im Sinne der Verbraucher entscheiden werde. "Es sieht so aus, als ob der deutsche ...   Weiter »
Bei Abschluss so genannter Fernabsatzverträge über Telefon, Brief oder Internet steht Verbrauchern grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Wird vor Ende der Widerrufsfrist die Dienstleistung (hier: Aktivierung der Smartcard) in Anspruch genommen, erlischt das Widerrufsrecht. Darauf weist die Verbraucher-Zentrale Thüringen hin. So genannte Gratisangebote oder Gewinne sollten deshalb vorab gründlich geprüft werden.   Weiter »
Ein gesetzlich geregeltes Umtauschrecht bei fehlerfreier Ware gibt es nicht. Mittlerweile tauschen die meisten Händler Waren aus Kulanz um. Sie müssen aber keineswegs den Kaufpreis erstatten, sondern stellen in der Regel einen Gutschein aus. Wer sich nicht sicher ist, ob das Geschenk gefällt, sollte sich vor dem Kauf nach einer freiwilligen Umtauschmöglichkeit erkundigen und sich das ggf. auf dem Kassenbon ...   Weiter »
Die Geschenkangebote auf bunten Internetseiten verleiten kurz vor dem Weihnachtsabend immer öfter zu unvorsichtigen Kaufentscheidungen. Mit Zeitdruck im Nacken bestellen viele Kunden ohne nachzudenken und überweisen im Voraus Geld für Ware, die sie nur von einem Foto kennen. Denn oft hält das Original nicht, was das Foto verspricht - im schlechtesten Fall wird die Ware gar nicht geliefert.   Weiter »
Der Ärger lauert an jeder Ecke. Bei Online-Auktionen werden defekte Waren versteigert, der Gebrauchtwagen entpuppt sich als Montagsauto. Hauseigentümer fordern plötzlich astronomische Nebenkosten oder werden selbst von zahlungsunwilligen Mietern zur Verzweiflung getrieben. Das Muster ist immer das Gleiche: Der Täter setzt auf den Überrumpelungseffekt und das Opfer stellt sich die Frage, ob denn ein Streit wirklich lohnt. Selbst bei berechtigten ...   Weiter »
Der Ehemann ist überglücklich, hat er doch für seine Frau während einer Verkaufsveranstaltung im Türkei-Urlaub mehrere Teile echten Goldschmucks für 3.800 € erstanden. Nach Rückkehr aus den Ferien lässt er den Schmuck beim Juwelier schätzen und wird blass. Ganze 1.000 € sei das Geschmeide wert. Kann der Vertrag rückgängig gemacht werden?   Weiter »
Für seit dem 01. Juli 2005 aufgenommene Darlehen müssen Verbraucher für die Wirksamkeit eines Widerrufs die Darlehenssumme nicht mehr innerhalb von 2 Wochen nach Erklärung des Widerrufs oder Auszahlung des Darlehens zurückzahlen. Nun können sich Verbraucher frei und ohne Furcht vor finanziellen Nachteilen entscheiden, ob sie an der Darlehensaufnahme festhalten wollen oder nicht.   Weiter »
In einem Grundsatzstreit zur Auslegung des Gewährleistungsrechts hat der Verbraucherzentrale Bundesverband einen Erfolg errungen. In einem Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth wurde dem Warenhaus Quelle untersagt, für die Nutzung einer mangelhaften Ware eine Entschädigung zu verlangen, wenn die Ware durch ein neues Produkt ersetzt wird. "Gewährleistungsrechte sind dazu da, Kundenrechte zu schützen und nicht um Verkäufer für die Auslieferung einer mangelhaften ...   Weiter »
Sachsens Verbraucherschützer hatten die Praxis der OTTO GmbH & Co. KG gegenüber Verbrauchern, die in der Vergangenheit überdurchschnittlich viel zurückgesandt hatten, als wettbewerbswidrig gerügt. So bittet OTTO diese Kunden mit einem Anschreiben, bei der nächsten Bestellung wirklich nur solche Artikel zu bestellen, die man auch wirklich behalten wolle.   Weiter »
Urlauber, die über den Jahreswechsel eine Reise in die von dem schrecklichen Meeresbeben betroffenen Regionen geplant haben, werden den Reisevertrag wegen höherer Gewalt kündigen können. Grundsätzlich ist eine kostenfreie Stornierung eines Reisevertrages wegen höherer Gewalt immer dann gerechtfertigt, wenn die Reise auf Grund von Umständen, die bei der Buchung nicht vorhersehbar waren, erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt ist. Davon ist ...   Weiter »


Meldungen nach Jahr: 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2014 | Linktipps

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen