Personalchefs klagen immer wieder über schlampige, mangelhafte Bewerbungen mit langatmigen Anschreiben, berichtet START, das “Magazin für Ausbildung, Beruf und Karriere des STERN” (Erscheinungstermin: Montag, den 18. Oktober). In START gibt die Personalberaterin und Buchautorin Angelika Fuchs von Westerwelle & Partner Tipps für ein gelungenes Anschreiben. Schritt für Schritt erläutert sie, worauf es ankommt, von den Formalia über die Gliederung bis hin zum richtigen Ton. Ihr Rat: Vermeiden von Massendrucksachen, Hüten vor Übertreibungen und Klischees, das Anschreiben auf die Firma abzustimmen. Mehr als eine Seite sei kein Problem, Hauptsache der Leser werde nicht gelangweilt.
Das Anschreiben entscheide, ob ein Kandidat für eine Firma interessant sei oder nicht. Übersichtlich, knapp und vor allem gut formuliert solle es sein. Und neugierig müsse es machen. Drei Muster ergänzen den Bewerbungs-Service in START: ein Anschreiben für Hochschulabsolventen, eines für Schüler, die sich um eine Lehrstelle bewerben sowie eines für Berufsanfänger mit einer klassischen Ausbildung.
Wenn trotz aller Mühe eine Absage im Briefkasten stecke, solle sich der Bewerber nicht frustrieren lassen. Auch aus einer Niederlage könne man lernen. Und sie vielleicht sogar in einen Sieg verwandeln. Im neuen START steht wie.


