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Schimmelpilz vermeiden und Kosten senken


Die Energiepreise bringen die Verbraucher zwar zum Schwitzen, aber geheizt werden muss trotzdem. Da darf nicht am falschen Ende gespart werden. Zu wenig oder gar nicht beheizte Räume können zu Bauschäden durch auftretende Feuchtigkeit führen. Deshalb sollte gerade während der Heizperiode kräftig gelüftet werden. Denn dass ein Haus durch die Wände atmet, gehört ins Reich der Fabeln. Oder haben Sie schon einmal mit zugeklebtem Mund und zugehaltener Nase versucht, über die Haut zu atmen? Doch gerade beim Lüften werden immer noch die meisten Fehler gemacht. Nasskaltes Wetter heißt nicht die Fenster geschlossen zu halten, im Gegenteil. Die kalte Luft draußen hat eine erheblich geringere relative Luftfeuchtigkeit als die verbrauchte Innenluft. Daher reicht es im Herbst und Winter oftmals, mittels kurzer Stoßlüftung von 5 bis 6 Minuten die Räume zu lüften. Somit kann die anfallende Feuchtigkeit im Haus, und das sind etliche Liter am Tag, schnell und ohne große Wärmeverluste abtransportiert werden. Keinesfalls sind Fenster auf Kipp zu stellen. Eine effektive Lüftung wird dabei nicht erzielt. Die Abkühlung der Fensterstürze und Laibungen allerdings führt zum vielfach bekannten Schimmel in diesen Ecken. Denn wenn die Oberflächentemperatur zu gering ist, schlägt sich die Feuchtigkeit auf der Wand nieder. Die Tapete mit dem Kleister ist ein idealer Nährboden für Schimmelpilze. Achten Sie bei Neubau oder Modernisierung der Fenster nicht nur auf den Wärmedurchgangswert der Produkte, sondern bauen Sie Fenster ein, die sich nach außen öffnen lassen. Dies erleichtert das tägliche Lüften enorm. Ebenso ist darauf zu achten, dass z.B. nach der morgendlichen Dusche die Feuchtigkeit nicht in die Wohnung weggelüftet wird. Schlimmstenfalls kommt sie im Schlafzimmer an und verursacht dort oben erwähnte Schimmelpilze. Mit der Senkung der Raumtemperatur ist zwar eine Einsparung an Heizkosten von rund 5% zu erzielen, jedoch sollte die Temperaturdifferenz im Vergleich zu anderen Räumen nicht zu groß sein. Als Faustregel gelten 5 Grad weniger, ansonsten kann das Aufheizen wiederum zu einem erheblichen Mehrverbrauch führen. Mehr zu diesem Thema ist bei der kostenfreien Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen e.V. zu erfahren. Selbstverständlich gibt es dort auch kompetenten Rat zu allen anderen Fragen des Energiesparens. Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin in Ihrer Beratungsstelle oder unter Tel.: 0361 / 55 51 40.

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Thüringen e.V.

Von Verena Rais, 20. Dezember 2004;
Kategorie: Haushalt, Spartipps, Strom & Gas
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