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Zehn Tipps zum Weihnachtseinkauf – VERBRAUCHER INITIATIVE gibt Tipps zum “richtigen” Weihnachtsshopping


In diesen Tagen geht die Jagd auf die Weihnachtsgeschenke, verstärkt auch im Internet, wieder los. Jährlich stellt sich für viele Konsumenten die Frage nach dem “richtigen” Geschenk. Untersuchungen zeigen, dass eine große Zahl von Verbrauchern sich für diese Geschenke verschuldet. Das bittere Erwachen erfolgt dann erst nach Weihnachten.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE rät deshalb zum “Weihnachtskauf mit Köpfchen” und hat dafür zehn Tipps zusammengestellt. Bundesvorsitzender Dieter Kublitz: “Verbraucherinnen und Verbraucher können das Risiko einer falschen Kaufentscheidung mindern, indem Sie beim Kauf einige Tipps beachten:

Überlegen Sie zunächst, ob Sie oder der Beschenkte das Produkt wirklich brauchen. Die Wohnungen vieler Menschen sind angefüllt mit Sachen, die übereilt und unüberlegt gekauft wurden und anschließend nicht genutzt werden.

Überlegen Sie dann, welche Funktionen das Produkt erfüllen soll. Nicht alle angebotenen Funktionen brauchen Sie wirklich. Lassen Sie nicht die Werbung oder den Händler entscheiden, was Sie brauchen, sondern entscheiden Sie das selbst.

Machen Sie sich über die Qualitätsanforderungen an das Produkt Gedanken. Es ist ein Unterschied, ob die Langlebigkeit des Produktes für Ihren konkreten Verwendungszweck von Bedeutung ist oder nicht. Informieren Sie sich über Produkte bei unabhängigen Einrichtungen wie der STIFTUNG WARENTEST, der Zeitschrift ÖKO-TEST und in den Verbraucherberatungsstellen.

Fragen Sie den Händler nach einem örtlichen bzw. regionalen Wartungs- und Reparaturservice. Besonders bei technischen Geräten wirkt es sich auf die Folgekosten aus.

Vergleichen Sie den Preis, dies ist über das Internet leicht möglich. Preisvergleiche sollten sowohl verschiedene Produkte als auch unterschiedliche Anbieter umfassen. Ein scheinbar niedrigerer Preis kann in Wirklichkeit der höhere sein, wenn alle Folgekosten wie Gebühren, Langlebigkeit, Verbrauchskosten einbezogen werden.

Überlegen Sie, ob Sie sich das Weihnachtsgeschenk wirklich leisten können und wollen. Fragen Sie sich vorher, ob Ihnen der Kauf ein überzogenes Konto oder ein Darlehen wert ist. Verhandeln Sie mit dem Händler über den Preis. Es gibt – von wenigen Ausnahmen abgesehen – keine Preisbindung. Verweisen Sie dabei auf Angebote eines anderen Händlers.

Misstrauen Sie ungewöhnlich günstigen Angeboten, wenn diese nicht plausibel begründet werden. “Schnäppchen” können günstig sein, haben manchmal aber einen Haken.

Lassen Sie sich Eigenschaften, die der Verkäufer mündlich zusichert und auf die es Ihnen ankommt, schriftlich bestätigen. Das gilt insbesondere für jede Garantie.

Prüfen Sie die Ware möglichst schon bei der Übergabe, weisen Sie auf erkennbare Fehler oder Abweichungen sofort hin und verweigern Sie gegebenenfalls die Entgegennahme.”

Pressemitteilung der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.

Von Verena Rais, 6. Dezember 2004;
Kategorie: Einkaufen
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