Sie sind hier:     Startseite > Gesundheit & Ernährung > Allergien & Schadstoffe > Meldung vom 09. Februar 2004

Geflügel mit Herkunft gefragt


Seit Bekannt werden der Vogelgrippe in Asien werden Verbraucherschützer die Frage gestellt, ob die Herkunft des Geflügelfleisches denn beim Kauf erkennbar ist. Grundsätzlich gibt es keine Pflicht des Geflügelanbieters, die Herkunft des Fleisches anzugeben. Im Gegensatz zu Rindfleisch sind hier Herkunftsangaben freiwillig.

Es wird Verbrauchern, die Geflügelfleisch aus Asien wegen der Vogelgrippe meiden wollen geraten, auf das Herkunftssicherungssystem der deutschen Geflügelwirtschaft und der Orgainvent GmbH zu achten. Es garantiert mit den Buchstaben D/D/D auf dem Etikett, dass Geburt, Mast und Schlachtung des Geflügels in Deutschland stattgefunden haben. Sind auf dem Etikett weitere zwei D vermerkt, also D/D/D/D/D, so sind zusätzlich noch die Elterntiere deutscher Herkunft, und die Futtermühle hat ihren Standort in Deutschland. Es gibt noch eine Reihe weiterer Herkunftszeichen, doch hier sollte der Verbraucher beim Anbieter nachfragen, wie weit das Herkunftsversprechen zurückreicht. Wer Zeit und Muse hat, kann sein Geflügel auch direkt beim Erzeuger kaufen.

Da nie mit Sicherheit auszuschließen ist, dass Geflügel mit krankheitserregenden Keimen (z.B. Viren der Vogelgrippe, Salmonellen) belastet ist, muss immer auf Hygiene und sorgfältiges durcherhitzen geachtet werden. Bei rohem Geflügelfleisch sollte daher der Kontakt des Fleischsaftes oder der Auftauflüssigkeit mit anderen roh verzehrten Lebensmitteln vermieden werden. Hände, Arbeitsflächen und Messer, die mit dem rohen Fleisch in Berührung geraten sind, sollten gründlich gereinigt werden. Schließlich ist das Geflügel gut durchzugaren, um eventuell vorhandene Viren und/oder Salmonellen zu vernichten.

Die Ernährungsberaterinnen der Verbraucherzentrale Sachsen halten einen kostenlosen Einkaufsführer zum Geflügelkauf „Appetit auf Huhn und Pute“ bereit

Für weitere Informationen stehen sie in einem persönlichen Beratungsgespräch für 2,50 € oder in einer telefonischen Beratung jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag in der Zeit von 10 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0900-1-797777 für 1,24 €/Min. aus dem deutschen Festnetz gern zur Verfügung.

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Von Verena Rais, 9. Februar 2004;
Kategorie: Allergien & Schadstoffe, Lebensmittel
Noch kein Kommentar abgegeben! Meldung jetzt kommentieren »
Zu Mister-Wong hinzufügen Add to Google Y! MyWeb
Kommentare: Noch kein Kommentar vorhanden
Geben Sie einen Kommentar ab

Spam-Schutz:

XHTML: Folgende Tags können Sie verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>


Meldungen nach Jahr: 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2014 | Linktipps

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen